Sprengstoff
Keine weiteren Granaten mehr gefunden: Kleinbasler Rheinbord nach Untersuchung wieder freigegeben

Nachdem am Kleinbasler Rheinbord in den vergangenen zwei Wochen bei Bauarbeiten zwei Granaten gefunden worden waren, haben Spezialisten am Dienstag das Gelände nach weiteren Granaten abgesucht.

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Am Dienstag wurde das Rheinbord nochmals gründlich abgesucht.

Am Dienstag wurde das Rheinbord nochmals gründlich abgesucht.

Lea Meister

Es wurden keine gefunden, der Streckenabschnitt wurde wieder freigegeben.

Der Abschnitt war am Donnerstag gesperrt worden, nachdem Bauarbeiter bei Baggerarbeiten auf eine alte Granate gestossen waren. Am Freitag zuvor war bereits eine erste Granate gefunden worden. In beiden Fällen ging von den Granaten keine Gefahr aus.

Betroffen war der Abschnitt auf der Höhe zwischen Allmendstrasse und Eisenbahnweg, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt am Dienstag mitteilte.

Die Fachspezialisten der Fachstelle für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Armee untersuchten am Dienstag über mehrere Stunden das Gelände. Im Einsatz waren auch Taucher, die den Rhein absuchten. Dabei seien diverse Metallobjekte im Boden und Flussbett gefunden worden. Darunter sei jedoch keine weitere Granate gewesen.