Corona-Virus
Das ist die neue Fernschule von Conradin Cramer: Der Basler Unterricht kommt jetzt in die gute Stube

Im Rahmen der Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus bleiben die Basler Schulen bis mindestens zum 19. April geschlossen. Der Unterricht fällt hingegen nicht aus, die Schulen stellen den Schülerinnen und Schülern Unterrichtsangebote und Lernaufträge zur Verfügung.

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An der heutigen Medienkonferenz wurde vom Kanton informiert.

An der heutigen Medienkonferenz wurde vom Kanton informiert.

Nicole Nars-Zimmer

Damit die Schulen ihren Bildungsauftrag auch in dieser ausserordentlichen Situation wahrnehmen können sind heute vom Kanton Basel-Stadt folgende Vorkehrungen getroffen worden (im Wortlaut):

Volksschulen

Für alle Schülerinnen und Schüler sind die Lehrpersonen daran, Arbeitsmaterialien mit altersgerechten Aufträgen zur Verfügung zu stellen. Diese Aufgaben dienen dazu, den bisherigen Schulstoff zu üben und zu vertiefen. Es werden bis zu den Frühlingsferien keine Prüfungen geschrieben und keine Noten verteilt. Selbstverständlich werden die Lehrpersonen den Schülerinnen und Schülern aber Rückmeldungen zu Hausaufgaben geben.

Mittelschulen

Die Schulen unterrichten die Jugendlichen nach bestehenden Möglichkeiten weiter. Sie werden im Lernen unterstützt und angeleitet. Dieses sogenannte «Distance Learning» ist für Eltern, Jugendliche und Lehrpersonen neu und deshalb ungewohnt. Es wird sich in den kommenden Tagen und Wochen aber zeigen, was sich in der Praxis bewährt und was nicht. Zum Thema «Promotionen und Abschlusszeugnisse», das vor allem bei einer über die Frühjahrsferien hinausgehenden Schulschliessung relevant würde, erarbeiten wir rechtlich abgesicherte Lösungen.

Lernende

Ein grosses Problem besteht für Lernende, die im Moment nicht in ihrem Betrieb arbeiten können, weil dieser geschlossen ist. Gemeinsam mit dem Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt unternehmen wir alles, damit wir den Ausbildungsbetrieben finanzielle Perspektiven bieten und die Lehrverhältnisse erhalten können.

Betreuungsangebot

Der Kanton hat den Auftrag, für ein der ausserordentlichen Situation angepasstes Betreuungsangebot zu sorgen. Einschränkungen des normalen Betreuungsangebots sind – wie die Schulschliessungen – notwendig, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Häufigkeit von Übertragungen zu reduzieren.

Die Kindertagesstätten und Betreuung an einzelnen Schulstandorten im Kanton stehen deshalb nur Kindern von Eltern offen, die ihre Kinder nicht oder nur durch besonders gefährdete Personen betreuen lassen können. Das sind in erster Linie Eltern, die in für die Bekämpfung der Epidemie wichtigen Gesundheitsberufen arbeiten oder sonstige zwingende Arbeitsverpflichtungen haben. Weiter dürfen die Angebote genutzt werden, wenn durch die Teil-Mobilmachung der Armee ein Elternteil ausfällt und für das Kind dringend eine Betreuung im Vorschul- oder Schulbereich nötig ist. Die Kindertagesstätten sorgen für dieses eingeschränkte Angebot im Vorschulbereich, die Volksschulen im Primarschulbereich.

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