Verkehr
Basel zahlt 100'000 Franken für Pendler-Veloparkplätze im Umland

Basel-Stadt steuert 100'000 Franken aus dem Pendlerfonds an Veloparkplätze in drei Gemeinden der Umgebung bei.

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Basel-Stadt unterstützt Velo-Pendler. (Symbolbild).

Basel-Stadt unterstützt Velo-Pendler. (Symbolbild).

Alfred Borter

Konkret entstehen beim Umbau der drei Haltestellen des 6er-Trams in Allschwil insgesamt 46 neue Veloparkplätze, wie das baselstädtische Bau- und Verkehrsdepartement am Mittwoch mitteilte. In Wyhlen an der Hochrhein-Bahnstrecke und in Schopfheim bei der S-Bahn werden jeweils zwölf Veloboxen installiert.

Geäufnet wird der Basler Pendlerfonds aus den Einnahmen der Pendler- und Besucherparkkarten. Aktuell kommen jährlich rund 2,5 Millionen Franken herein.

Ausser Park-and-Ride-Anlagen für Autos (seit 2013 insgesamt 1000 subventionierte Plätze) können auch Bike-and-Ride-Anlagen (knapp 500 Plätze), Quartierparkings und Infrastrukturprojekte des öffentlichen Verkehrs (ÖV) unterstützt werden.

Die Zuschüsse sollen sich am Nutzen eines Projekts für Basel-Stadt bemessen. In der Regel sollen sie zwei Millionen Franken nicht übersteigen und für ausserkantonale Projekte höchstens die Hälfte der Gesamtkosten ausmachen.

Der Pendlerfonds war 2012 als Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Park-and-Ride-Initiative des Gewerbeverbands beschlossen worden, als flankierende Massnahme zur Parkraumbewirtschaftung. Er soll Autopendler zum Umsteigen auf ÖV und Velo bewegen.

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