Bruderholz
Basel-Stadt will Turnhalle von Rudolf Steiner Schule finanzieren

Die Basler Regierung will einen Turnhallen-Neubau der Rudolf Steiner Schule auf dem Bruderholz finanzieren. Im Gegenzug sollen die Klassen des Primarschulhauses Bruderholz die Halle in den Morgenstunden mietfrei nutzen können.

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Das Primarschulhaus Bruderholz.

Das Primarschulhaus Bruderholz.

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Die Regierung will dem Grossen Rat Mitte 2017 ein Darlehen in der Höhe von 5,7 Millionen Franken beantragen, wie sie am Dienstag mitteilte. Das Darlehen soll zinslos und mit einer Rückzahlungsdauer von 40 Jahren gewährt werden. Gleich lang soll die Primarschule die Halle ohne Kostenfolge nutzen können.

Grund für die gemäss Mitteilung "ungewöhnliche Lösung" ist die Schulreform mit der Verlängerung der Primarschule um zwei Jahre: Seit Sommer 2014 werden im Primarschulhaus Bruderholz zwölf statt acht Klassen unterrichtet. Die bestehende Turnhalle ist überbelegt.

Die nun angestrebte Zusammenarbeit sei kostengünstiger als ein Neubau für die Primarschule, hält die Regierung fest. Zudem könnten Landressourcen auf dem Bruderholz geschont werden.

Bei der Rudolf Steiner Schule ist die Turnhalle indes Teil eines grösseren Bauvorhabens, das neben einem neuen Kindergarten auch Schulräume und eine Mensa umfasst. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 20 Millionen Franken geschätzt. Bis Mitte 2017 soll die Finanzierung gesichert sein. Erst danach will die Basler Regierung das Darlehen beim Parlament beantragen.

Die neue Turnhalle soll frühestens Anfang 2020 in Betrieb gehen. Zurzeit turnen alle Klassen der Primarschule Bruderholz in der bestehenden Halle, wie beim Erziehungsdepartement zu erfahren war. Wegen der Überbelegung werde jedoch verstärkt auch in die Schwimmhalle oder im Winter auf die Kunsteisbahn ausgewichen.

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