Einnahmen
Airbnb-Gasttaxe spühlt 435'000 Franken in die Basler Staatskasse

Der Kanton Basel-Stadt hat im ersten Jahr seiner Vereinbarung mit der Buchungsplattform Airbnb rund 435'000 Franken an Gasttaxen eingenommen. Das Basler Amt für Wirtschaft und Arbeit wertet dies in einer Mitteilung vom Mittwoch als Erfolg.

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Airbnbs bietet eine Alternative zu Hotels. (Symbolbild)

Airbnbs bietet eine Alternative zu Hotels. (Symbolbild)

Michael Küng

Die Vereinbarung des Amt für Wirtschaft und Arbeit (Awa) mit Airbnb ist am 1. September in Kraft getreten. Der Prozess sei reibungslos verlaufen, heisst es in der Medienmitteilung. Es sei gelungen, einen wesentlichen Beitrag zu gleichlangen Spiessen in der Beherbergungswirtschaft zu leisten und neue Mittel zur Steigerung der touristischen Angebotsqualität zu generieren.

Eines dieser Mittel ist die Abgabe der so genannten BaselCard. Diese Gästekarte gewährt den Übernachtungsgästen unter anderem die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie Vergünstigungen bei Museumseintritten und dergleichen mehr. Die Abgabe ist gesetzlich vorgeschrieben.

Mit dem neuen Gasttaxengesetz habe sich auch der Vollzug von Kontrollen der Beherbergungsbetriebe etabliert, schreibt das Awa weiter. Seit Januar 2018 seien rund 40 Kontrollen durchgeführt worden. Mit Ausnahme einer ausgebliebenen Abgabe einer Gästekarte seien «praktisch keine Verstösse» gegen die Bestimmungen vermerkt worden.

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