Erstellt worden waren die mittlerweile unter Denkmalschutz stehenden Perronhallen in den Jahren 1902 bis 1904. Letztmals renoviert wurden sie in den 1930-er Jahren. Deshalb muss der Korrosionsschutz der Stahlkonstruktion erneuert werden. Die alte Holzdecke, die von unten sichtbar ist, bleibt erhalten. Ersetzt wird hingegen die Dacheindeckung, wie die SBB am Mittwoch mitteilte.

Nun laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. Erstellt wurde dafür eine Arbeitsbühne in der Grösse eines Fussballfeldes, die auf einem Baugerüst über den Perrons thront. Ausgeführt werden die Arbeiten in vier Etappen, für welche die Bühne jeweils verschoben werden muss, wie die SBB am Mittwoch mitteilten.

Neben den Instandsetzungsarbeiten umfasst das 34-Millionen-Projekt auch eine Modernisierung der Perronhallen. So werden neben einer neue Beleuchtung auch ein neues Lautsprechersystem und digitale Perronanzeiger installiert.