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Eiskratzer im Test

Die Scheiben am Auto müssen frei von Eis und Schnee sein, doch wie gelingt das am besten? Der TCS nun zehn Modelle einem Praxistest unterzogen. Die Resultate sind so unterschiedlich wie die Produkte.

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Eiskratzer-Test

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Gemäss der Verkehrsregelverordnung (Artikel 57, Absatz 2) sind Lichter, Rückstrahler, Scheiben und Rückspiegel grundsätzlich sauber zu halten. Wer sich nicht daran hält und mit einem «Guckloch» losfährt, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer, riskiert eine Busse und kann sogar mit einem Führausweis-Entzug bestraft werden.
In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz wurden wurden vom TCS zehn Produkte aus unterschiedlichen Preissegmenten getestet. Ausser dem Produkt von Kungs verfügen alle Testobjekte neben einer scharfen Kante zur Entfernung von dünnem Eis auch über eine spezielle Zahnkante, um dickere Eisschichten zu entfernen. Vier Eiskratzer (Canada, Kungs, Rota-Brush Teleskop und Mallory 85cm) sind mit einem integrierten Schneebesen ausgestattet. Diese sind länger und deshalb besser für grossflächigere Scheiben geeignet. Beim «Rinder 73115» wird der Griff von einem fixierten Handschuh vor der Kälte geschützt.
Bei den herkömmlichen Eiskratzern erreicht der X-treme Messing vier von fünf möglichen Sternen. Obwohl seine Messingklinge bei unsachgemässer Handhabung Fahrzeuglack oder Dichtungsgummis beschädigen könnte, vermochte er beim Kratztest am meisten zu überzeugen. Der Thermo XXL hat zwar beim Kratztest ähnlich gut abgeschnitten, wird aber aufgrund seines spröden und brüchigen Materials nur mit zwei Sternen bewertet. Der Lieferant hat angekündigt, das Produkt zu prüfen.

Eiskratzer-Test des TCS

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