Mazda

Konichiwa neuer MX-5

Mazda MX-5

Mazda MX-5

Lange, sehr lange mussten die Fans des Mazda MX-5 auf die Neuauflage des kultigen, zweisitzigen Roadsters warten. Nun ist es endlich soweit, die Japaner haben die 4. Generation des Flitzers vorgestellt.

Hübsch ist er, der neue Zweisitzer aus Hiroshima.

Der Spagat zwischen klassischen Anleihen und der aktuellen Mazda-Formensprache scheint durchaus gelungen. Das Heck scheint uns allerdings doch etwas hoch zu bauen. 

Technisch hingegen hat Mazda alle Register gezogen. Auch der MX-5 ist jetzt Mitglied der SkyActiv-Familie. Will heissen, dass neben besonders effizienten Motoren auch das Gewicht ein grosse Rolle spielt. Es ist schon erstaunlich wie es der kleine Hersteller aus Japan schafft, seine Autos immer leichter zu machen ohne extrem teure Kohlefaser-Materialien zu verbauen. Immerhin: für Motorhaube, Kofferraumdeckel und vorderen Kotflügel musste man zu Aluminium greifen, aber auch das Gewicht des Stoffverdecks wurde abermals reduziert. Eine Gewichtsreduktion von 100 Kilogramm verspricht man bei Mazda gegenüber der dritten Generation. Das bedeutet, dass der neue Roadster unter einer Tonne wiegt. Ein Wert, den nur ganz wenige Kleinwagen erreichen. Natürlich hat man - wie bei den Vorgängermodellen darauf geachtet, dass die Kilos auch an der richtigen Stelle liegen. Auch der neue Miata (wie er in den USA heisst) hat eine Gewichtsverteilung von 50:50 Prozent.

Natürlich hat der MX-5 auch einen Motor. Der Benziner stammt aus der SkyActiv-G-Familie und wurde speziell für den MX-5 abgestimmt. Klar, denn es ist der erste Motor der neuen Generation, der längs eingebaut wird. Welches Triebwerk genau verbaut wird und viel Leistung der Motor hat wollte Mazda noch nicht verraten. Aus anderer Quelle wissen wir dass es einen 1,6 Liter mit 130 PS und einen Zweiliter mit 160 PS geben wird. Turbo ist bei den Japanern (leider) kein Thema. Aber 160 PS und 970 kg Fahrzeuggewicht - das spricht für sich. Sicher ist, dass es den Roadster mit einem konventionellen manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe aber auch mit einer Sechsstufen-Automatik geben wird. Sonst hält man sich noch sehr bedeckt. Was auf den Bildern zu erkennen ist, ist die Vorderradaufhängung mit doppelten Querlenkern und eine Mehrlenkerachse hinten. Die Abmessungen bleiben nach wie vor kompakt. Der neue MX-5 ist nur 391 cm lang und damit 9 cm kürzer als sein Vorgänger. In der Breite hat der Wagen um einen Zentimeter auf 1,73 m zugelegt, die Höhe beträgt 123,5 cm. Auch bei den Riefen macht man nicht auf dicke Hose, in der Basisversion sind Pneus der Dimension 195/50 R 16 montiert - gut fürs Budget.

Im Innenraum hat sich auf den ersten Blick nicht so viel getan. Der Roadster sieht aus wie viele andere Mazda-Modelle mit geringfügigen Anpassungen ans offene Fahrvergnügen. Neu sind die Lautsprecher in den Kopfstützen. Schön: das Verdeck lässt sich nach wie vor vom Fahrersitz aus manuell öffnen. Innert Sekunden gibts also Open-Air-Feeling. Natürlich gibts an Bord eine Anbindung für Smartphones und das Internet. Auf der Basis des MX-5 kommt ja auch noch der neue Fiat- oder Abarth-Roadster. Der wird zwar ein eigenständiges Design haben und auf Motoren aus dem Fiat-Regal zurückgreifen, gebaut wird er aber bei Mazda in Hiroshima. 

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