Der Skoda Superb verkaufte sich hierzulande 1792-mal im vergangenen Jahr; 2019 waren es bislang 849 Stück. Für sich gesehen stolze Zahlen, doch mit Blick auf die beiden SUVs der Marke doch eher bescheiden: Karoq und Kodiaq wurden 2019 bisher jeweils gut 2500-mal zugelassen.
Auch wenn sich SUVs mit höherer Sitzposition gerade höchster Beliebtheit erfreuen, lohnt es sich, auch klassische Kombis als mögliche Kandidaten beim Neuwagenkauf auf der Liste zu haben. Zum Beispiel den Skoda Superb, der so etwas wie der Geheimtipp ist, wenn es um viel Platz, guten Komfort und vernünftigen Preis geht.
Um das Aushängeschild der Marke, das es in der Schweiz fortan ausschliesslich als Kombi geben wird, fit für die Zukunft zu halten, wurde der Superb nun einem sanften Facelift unterzogen. Zudem ergänzt der Superb Scout das Modellangebot; er verfügt über 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit und robuste Karosserie-Verkleidungen. Damit schlägt der Scout die Brücke zum SUV, bietet aber weiterhin die bekannten Stärken, die den Superb ausmachen. Dazu zählt auch nach dem Facelift vor allem das Platzangebot. Auf der Rückbank sitzen selbst Grossgewachsene mit reichlich Kopf- und Kniefreiheit, der Kofferraum fasst 650 bis 1950 Liter und ist damit in seiner Klasse unübertroffen. Während die Überarbeitung optisch dezent ausfiel, konzentrierten sich die Entwickler vermehrt auf die Technik. So ist der Superb nun auch mit LED-Matrix-Licht zu haben, das den Gegenverkehr passgenau ausblendet.
Zudem kann nun auch ein adaptiver Tempomat geordert werden, der die Tempolimits automatisch berücksichtigt. Die Elektronik schützt den Fahrer nun ausserdem vor Unfällen beim Spurwechsel und greift bei drohenden Kollisionen mit Fussgängern helfend ein, was die Sicherheit weiter steigert. Im Innenraum wird der Superb durch das Facelift deutlich digitaler. Anstelle eines klassischen Tachos sind nun voll digitale Anzeigen verbaut, die auf Wunsch beispielsweise auch die Navi-Karte gross anzeigen können.
Zentrales Element im Interieur ist das neue Touchscreen-Navi mit 9,2 Zoll Bildschirmdiagonale. Es überzeugt nicht nur mit einfacher Bedienung und übersichtlicher, moderner Darstellung, sondern auch mit den immer wichtiger werdenden Funktionen zur digitalen Vernetzung. Smartphones lassen sich über Android Auto und Apple Carplay verbinden, zudem verfügt das System über einen Internetzugang für Verkehrsdaten, Parkplatzinformationen und eine Smartphone-App.

Skoda Superb Scout

Skoda Superb Scout

Der neue Skoda Superb steht ab Ende September bei den Händlern; die Preise starten bei 40 590 Franken für den Benziner mit zwei Litern Hubraum und 190 PS und 7-Gang-DSG-Automatik. Das Motorenangebot reicht bis zu 270 PS bei den Benzinern respektive 190 PS bei den Diesel-Varianten, 4×4 ist optional erhältlich. Zudem folgen noch ein sparsamer 1,5-Liter-Benziner und eine Plug-in-Hybrid-Version. Mit den Ausstattungslinien «Sport Line» oder der edlen «L&K»-Version kann der grosse Kombi weiter personalisiert werden.