Als Audi 1994 mit dem ersten A8 auf den Markt kam, da war das eine spannende Alternative zu den etablierten Stücken, der S-Klasse, dem 7er. Auch deshalb, weil er Allradantrieb hatte, eine Alu-Karosse. Über die Jahre konnte sich der A8 gut positionieren, er war so ein bisschen anders, der Underdog, auch optisch spannender als seine deutschen Konkurrenten.


Jetzt erhält der A8 also den Feinschliff. Für ein Oberklasse-Modell, das ja meist mehr als sieben Jahre im Programm ausharren muss, ist das ein früher Zeitpunkt. Doch es ist ja auch so wahnsinnig viel geschehen in den vergangenen Jahren, vor allem in Sachen Assistenz-Systemen, da musste Audi  aufrüsten. Was ist sonst noch neu? Das Übliche, ein paar Kilo weniger, 1835 Kilo sind es jetzt noch mit dem 3-Liter-Benziner, damit ist der A8 der leichteste Wagen im Wettbewerb mit anderen Allradlern (der XJ von Jaguar ist aber weiterhin nicht ganz so schwer). Etwas mehr Leistung gibt es auch bei einzelnen Motorisierungen, und weniger Verbrauch, Spitzenreiter ist der 3.0 TDI clean diesel, der nur 5,9 Liter schluckt, zumindest gemäss Norm. Auch den Hybrid wird es weiterhin geben. Und den W12, den aber nur in der Langversion. Und den S8, mit 520 PS das Spitzen-Modell mit Zylinderabschaltung. 20-Zöller sind auf Wunsch erhältlich. Innen? Gibts neue Farben und Materialien, aber fast alles ist nur gegen Aufpreis zu haben.