Bei der Offensive der Regierungstruppen auf die Provinzen Idlib und Hama seien zudem 18 medizinische Einrichtungen, viele Schulen und mehrere Flüchtlingsunterkünfte von Angriffen getroffen worden, teilte das Uno-Nothilfebüro (Ocha) am Samstag mit. Viele Geflüchtete könnten wegen Platzmangel nicht mehr in Flüchtlingslagern untergebracht werden.

Zusammen mit ihrem Verbündeten Russland gehen die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gegen Rebellen in den Provinzen Idlib und Hama im Nordwesten Syriens vor. Allein in der Provinz Idlib leben nach Uno-Angaben rund drei Millionen Menschen. Idlib ist die letzte Provinz in Syrien, die noch grösstenteils unter Kontrolle von überwiegend islamistischen Rebellengruppen ist.