Im Rahmen eines Treffens mit dem Päpstlichen Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari, überreichte Orban ein entsprechendes Dokument, berichtete die Ungarische Nachrichtenagentur MTI. Orban erinnerte bei dem Treffen daran, dass Ungarn zur Milderung der durch den Krieg verursachten humanitären Katastrophe beitragen wolle.

Es sei der entschiedene Standpunkt Ungarns, dass die Probleme nicht nach Europa geholt werden müssen, sondern dass die Hilfe dorthin gebracht werden solle, wo es die Probleme gebe, betonte der für seine strikte Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen bekannte Premier.

Befristete Hilfe

Die Umsetzung der ungarischen humanitären Hilfe in Höhe von 505 Millionen Forint (rund 1,8 Millionen Franken) wird durch die italienische AVSI-Stiftung realisiert, die hinter der syrischen humanitären Initiative "Offene Spitäler" steht.

Bei den drei Spitälern soll es sich um eine Einrichtung in Aleppo und zwei in Damaskus handeln. Hier würden laut Zenari nicht nur christliche Patienten versorgt, so dass die Gesundheitszentren zugleich der Versöhnung und dem gesellschaftlichen Zusammenschluss dienen, betonte der Erzbischof.