Golf von Oman

Tanker-Angriffe im Golf: USA legen neue mutmassliche Beweise vor

Ein von den USA veröffentlichtes Satelliten-Foto zeigt den Öltanker Kokuka Courageous im Golf von Oman zusammen mit einem anderen Schiff.

Ein von den USA veröffentlichtes Satelliten-Foto zeigt den Öltanker Kokuka Courageous im Golf von Oman zusammen mit einem anderen Schiff.

Zu den mutmasslichen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman haben die USA neue Bilder veröffentlicht. Die insgesamt elf Fotos sollen die Verantwortung des Iran belegen.

Die am Montag vom Pentagon veröffentlichen Fotos zeigen unter anderem Reste eines Magneten, mit dem eine Mine am japanischen Tanker "Kokuka Courageous" befestigt worden sein soll. Der Sprengsatz, der nicht explodiert war, soll nach Darstellung der US-Regierung von einem Kommando der iranischen Revolutionsgarden vom Rumpf des Tankers entfernt worden sein.

Ein weiteres Foto zeigt ein grosses Loch auf der Seite des Tankers oberhalb der Wasserlinie. US-Beamte erklärten, dass es von einer anderen Mine verursacht wurde.

Die Fotos wurden nach Angaben des US-Militärs von einem Marinehelikopter aus aufgenommen. Das Pentagon gab die Fotos am Montag frei, um seine Behauptung zu untermauern, dass der Iran für Angriffe auf Öltanker im Golf von Oman verantwortlich sei.

Der norwegische Tanker "Front Altair" und die "Kokuka Courageous" aus Japan hatten am vergangenen Donnerstagmorgen im Golf von Oman einen Notruf abgesetzt, nachdem es bei beiden Schiffen an der Wasserlinie Explosionen gegeben hatte. Die mutmasslichen Attacken auf die Tanker erfolgten einen Monat nach "Sabotageakten" gegen vier Schiffe vor der Küste der Emirate.

Die USA und Grossbritannien machen den Iran für die Angriffe verantwortlich. "Der Iran hat das gemacht", sagte US-Präsident Donald Trump am Freitag in einem Fernsehinterview. Das beschuldigte Land Iran dementierte eine Urheberschaft. Uno-Generalsekretär Antonio Guterres forderte eine unabhängige Untersuchung.

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