Ukraine-Konflikt

Russland gibt USA die Schuld am Blutvergiessen in der Ukraine

Verlassene Gebäude nach Kämpfen in Slovyansk in der Ost-Ukraine.

Verlassene Gebäude nach Kämpfen in Slovyansk in der Ost-Ukraine.

Für Russland tragen die USA die «Verantwortung für das Blutvergiessen» in der Ukraine. Washington habe den verfassungswidrigen Umsturz in Kiew unterstützt und dann das neue Regime zum brutalen Vorgehen gegen die russischsprachige Bevölkerung gedrängt

In einer Mitteilung warf das Aussenamt in Moskau den USA zudem eine "anti-russische Verleumdungskampagne" vor. So behaupte das US-Aussenministerium, dass Russland militante Separatisten in der Ostukraine mit Waffen ausstatte oder ukrainisches Gebiet beschiesse. Beweise dafür würden aber nicht präsentiert.

Der für die Grenzsicherung zuständige Inlandsgeheimdienst FSB beklagte im Gebiet Rostow erneut einen massiven Beschuss russischen Territoriums von der Ostukraine aus. Mehrere Häuser seien getroffen worden. Zudem sei eine Gruppe von Ermittlern beschossen worden. Niemand sei verletzt worden, hiess es.

Der Generalstab in Moskau warf Kiew den Einsatz von verbotenen Phosphorbomben vor. Generalmajor Viktor Posnichir listete im Staatsfernsehen mehrere Tatorte und Tage auf. Er berief sich auf Augenzeugenberichte von Flüchtlingen sowie auf Videoaufnahmen. Posnichir forderte ein Ende des illegalen Kampfmitteleinsatzes.

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