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Riesige Flammen und Explosionen: Grossbrand in Chemiefabrik in Nordfrankreich

Grossbrand in Chemiewerk in Nordfrankreich

Grossbrand in Chemiewerk in Nordfrankreich

In der französischen Stadt Rouen ist am Donnerstagmorgen in einer Fabrik ein Grossbrand ausgebrochen. Rund 130 Feuerwehrleute stehen im Einsatz. Verletzte soll es bis jetzt keine geben.

Schwarze Rauchwolken über Rouen in der Normandie: In einer Chemiefabrik der nordfranzösischen Stadt brennt es. Das teilte die örtliche Präfektur am Donnerstag mit und riet Bürgern, den Bereich zu meiden.

Anwohner in einem Umkreis von 500 Metern sollten zu Hause bleiben, schrieb das Innenministerium. In Rouen und zehn umliegenden Gemeinden bleiben demnach Schulen und Kinderkrippen geschlossen. Bewohner von Altersheimen sollten diese nicht verlassen.

Französische Medien berichteten von riesigen Flammen und Explosionen in der Fabrik des Unternehmens Lubrizol, das Zusatzmittel für Öle herstelle. Menschen seien bisher nicht zu Schaden gekommen, so die Präfektur. Es seien 130 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Brandursache war zunächst unklar.

Die Fabrik gehört in die sogenannte Seveso-Kategorie von gefährlichen Produktionsstandorten, die von Behörden besonders überwacht werden. Im italienischen Seveso bei Mailand war es 1976 zu einem verheerenden Chemieunfall gekommen.

Der Präfekt der Region Normandie, Pierre-André Durand, sagte dem Nachrichtensender Sender BFMTV, es gebe zunächst keine "hohe Giftigkeit" bei Proben. Rouen ist eine regionale Metropole und liegt an der Seine zwischen Paris und der Hafenstadt Le Havre.

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