Coronavirus

New Yorks Gouverneur kritisiert Trump in Corona-Krise erneut scharf

Der New Yorker Gouverneur  Andrew Cuomo (links) übt einmal mehr harsche Kritik an US-Präsident Donald Trump wegen dessen Verharmlosung der Corona-Pandemie. (Archivbild)

Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo (links) übt einmal mehr harsche Kritik an US-Präsident Donald Trump wegen dessen Verharmlosung der Corona-Pandemie. (Archivbild)

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise erneut scharf kritisiert.

Indem er in der Öffentlichkeit keine Maske trage und die von der Pandemie ausgehende Gefahr nicht anerkenne, ermögliche und ermächtige Trump die Verbreitung des Virus, sagte Cuomo bei einer Pressekonferenz am Montag. "Wir sind nicht die Vereinigten Staaten der Leugnung."

Der Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern war von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen worden. Knapp 400'000 Infektionen mit dem Virus wurden bisher bestätigt, rund 30'000 Menschen sind nach einer Infektion gestorben - etwa zwei Drittel davon in der Stadt New York.

Die Fallzahlen sanken nach strengen Beschränkungen und Hygieneregeln in den vergangenen Wochen jedoch deutlich - während in vielen anderen Bundesstaaten die Zahlen steigen.

US-Präsident Trump spielt die von der Zuspitzung der Pandemie ausgehende Bedrohung unterdessen weiterhin herunter. Die Sterblichkeitsrate sei dramatisch gefallen, schrieb er am Montag auf Twitter. Am Wochenende hatte er zum Entsetzen von Medizinern behauptet, 99 Prozent der Infektionen verliefen völlig harmlos. In den USA sind rund 130'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gestorben.

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