"Ich bin nicht gekommen, um zu regieren, ich bin gekommen, um den Bürgern zu dienen, den Einwohnern und der Slowakei", versprach die 45-Jährige am Samstag während einer Festsitzung des Parlaments in Bratislava. Sie wolle zu einer konstruktiven Zusammenarbeit beitragen.

Caputova hatte die Präsidentenwahl im März vor allem als Hoffnungsträgerin einer parteienübergreifenden Protestbewegung gegen Korruption und Amtsmissbrauch gewonnen. Ihre Mitgliedschaft in der liberalen Partei "Progressive Slowakei" hat die ehemalige Umweltaktivistin vor Amtsantritt niedergelegt.

Ihr seit 2014 amtierender Vorgänger Andrej Kiska hatte nach fünf Jahren Amtszeit auf eine mögliche Wiederwahl verzichtet. Der Unternehmer und Millionär, dessen Wahlsieg 2014 ebenfalls überraschte, will am Montag erstmals seine eigene Partei-Neugründung der Öffentlichkeit präsentieren. Mit dieser plant er an den Parlamentswahlen im Frühjahr 2020 teilzunehmen.