Kushner und andere Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump dürften nun nur noch als "geheim" eingestufte Papiere einsehen, nicht mehr Papiere mit dem Stempel "streng geheim", berichteten unter anderem das Magazin "politico" und der Sender CNN.

Die Sicherheitsüberprüfung Kushners beim FBI laufe weiter. Er hatte den Zugang zu streng geheimen Unterlagen bisher nur auf vorläufiger Basis erhalten. Das Sicherheitskonzept des Weissen Hauses war in Frage gestellt worden, nachdem bekannt geworden war, dass Trump-Mitarbeiter Rob Porter von zwei Ex-Frauen der häuslichen Gewalt bezichtigt wird und dies auch seine Sicherheitsstufe beeinflusst hatte.

Stabschef als Zünglein an der Waage

Nach CNN-Informationen soll im Fall Kushners in den nächsten vier Wochen die endgültige Untersuchung abgeschlossen werden. Nach den Worten Trumps muss die Entscheidung, welchen Zugang der Ehemann seiner Tochter Ivanka bekommt, letztlich Stabschef John Kelly treffen.

Nach Informationen der "Washington Post", die sich auf eine Quelle im Weissen Haus beruft, sollen mindestens vier Länder - darunter Mexiko, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und China - Möglichkeiten diskutiert haben, auf welche Weise Jared Kushner im Zusammenhang mit seinen Geschäften vor seiner Zeit im Weissen Haus beeinflusst werden kann. Ob es tatsächliche Manipulationsversuche gegeben hat, ist jedoch unklar.