Attentat in London

IS-Miliz reklamiert Terroranschlag in London für sich

Attentäter von London war wegen Terrorismus verurteilt

Attentäter von London war wegen Terrorismus verurteilt

Beim mutmasslichen Attentäter, der am Freitag in London auf mehrere Menschen eingestochen haben soll, handelt es sich um einen verurteilten 28-jährigen Terroristen, der vorzeitig aus der Haft entlassen wurde. Der Mann hatte am Freitagnachmittag auf derLondon Bridge zwei Passanten mit einem Messer getötet. Er wurde von der Polizei erschossen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag mit zwei Todesopfern in London für sich reklamiert.

Der Angriff am Freitag sei von einem "Krieger des Islamischen Staates durchgeführt" worden, teilte die IS-Miliz über eines seiner Sprachrohre am Samstag mit.

Der Terrorexperte Peter Neumann vom Londoner King's College hält die Mitteilung für echt. Er gab aber zu bedenken, dass es sich lediglich um eine Behauptung der Terrormiliz handle. Sie beinhalte keine Details oder Täterwissen.

Der Attentäter hatte am Freitag eine Frau und einen Mann nahe der London Bridge getötet und drei weitere Menschen verletzt. Der verurteilte Terrorist, der vorzeitig auf freien Fuss gekommen war, wurde von Passanten überwältigt und schliesslich von der Polizei erschossen. Er trug einen Sprengstoffgürtel, der sich später als Attrappe herausstellte.

Wegen eines Schlags europäischer Ermittler gegen IS-Propaganda waren die meisten bisherigen Kommunikationskanäle der Extremisten diese Woche verschwunden. Die Erklärung zu London wurde in einem neuen Online-Kanal verbreitet. Ihre Form gleicht früheren Stellungnahmen der Miliz. Auch die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group berichtete über die Erklärung.

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