Sie stützte sich dabei auf eine eigene Analyse von Ergebnissen einer Umfrage der General Global Survey, die alle zwei Jahre durchgeführt wird. Demnach ist die Quote der Haushalte mit Waffen von durchschnittlich 50 Prozent in den 1970er Jahren auf 35 Prozent seit der Jahrtausendwende gefallen. 2012 habe sie bei 34 Prozent gelegen.

Die "New York Times" selbst stellt heraus, dass ihre Analyse im Kontrast zu einer Reihe von Berichten stehe, denen zufolge seit dem Schulmassaker von Newtown (Connecticut) vor drei Monaten ein wahrer Ansturm auf Waffenläden eingesetzt habe. Tatsächlich hatten auch Waffenhersteller selbst einen stark gestiegenen Absatz vermeldet.

Die Zeitung zitierte dazu einen Experten mit der Vermutung, dass sich die Amerikaner, die bereits Waffen besässen, neue zugelegt hätten. Das ändere aber nichts daran, dass die Quote der Haushalte mit Waffen seit 40 Jahren zurückgegangen sei.

In Newtown hatte ein Amokläufer an einer Primarschule 20 Kinder und 6 Erwachsene getötet. US-Präsident Barack Obama will jetzt im Kongress schärfere Waffengesetze durchsetzen, stösst dabei aber vor allem bei vielen Konservativen auf massiven Widerstand.