Frontex

Erste «Erfolge» für EU-Grenzschützer in Griechenland

Griechenland kämpft mit einem wachsenden Strom illegaler Flüchtlinge (Archivbild)

Griechenland kämpft mit einem wachsenden Strom illegaler Flüchtlinge (Archivbild)

Die zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms aus der Türkei in Griechenland eingesetzten Grenzschützer aus anderen EU-Staaten haben erste «Erfolge» erzielt.

Am ersten Einsatztag entlang des Grenzflusses Evros wurden 115 Migranten aufgegriffen, berichtet die griechische Presse.

Eine erste Gruppe von insgesamt 100 Grenzbeamten der EU-Agentur Frontex war am Vortag an der griechisch-türkischen Grenze eingetroffen. Die EU-Kommission hält die Lage für alarmierend: Mehr als 80 Prozent der illegalen Einwanderer in die EU reisen inzwischen über Griechenland ein.

Griechenland wird mit dem wachsenden Strom illegaler Flüchtlinge über die türkische Grenze nicht mehr fertig und hatte deshalb vor knapp zwei Wochen die EU um Hilfe gebeten. Das Land ist nach Einschätzung der EU-Kommission mit dem Ansturm hoffnungslos überfordert.

Seit Januar sind aus der Türkei 36'000 Flüchtlinge gekommen. Dies sei nur die Zahl der aufgegriffenen Migranten. Wie viele wirklich gekommen sind, können die Behörden nicht sagen.

Die EU-Beamten sollen Griechenland bei der Kontrolle der Landgrenze zur Türkei helfen und Flüchtlinge in die Auffanglager bringen. Unklar ist aber, wie es dann weitergehen soll. Die Aufnahmelager sind restlos überfüllt.

Frontex-Grenzschützer überwachen bereits seit fast einem Jahr die Meerengen zwischen Griechenland und der Türkei in der Ostägäis mit Erfolg. Dort wurde der Flüchtlingsstrom bereits stark reduziert.

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