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Das Buch von Nichte Mary tut Trump weh – und könnte Folgen für den Präsidenten haben

Für Donald Trump könnte es bei den Wahlen kritisch werden. (Bild: Keystone)

Für Donald Trump könnte es bei den Wahlen kritisch werden. (Bild: Keystone)

Das Buch seiner Nichte Mary Trump tut dem Präsidenten weh: persönlich und politisch.

Das Buch «Too Much und Never Enough» von Mary Trump beherrscht derzeit die US-Medien. Die 55-jährige Nichte des Präsidenten schildert darin, wie ihr Onkel zum «gefährlichsten Mann der Welt» wurde. In einer der unzähligen TV-Talkshows brachte der ehemalige Präsident der Grand Old Party, Michael Steele, die Wirkung dieses Buches auf den Punkt: «Manchmal kann Familie richtig Sch… sein (family can be a bitch)», sagte er bei Ari Melber auf MSNBC.

Wir alle erleben gelegentlich, dass sich Schilderungen unserer Familienangehörigen nicht mit der eigenen Wahrnehmung decken. Doch was Donald Trump im Buch seiner Nichte um die Ohren geschlagen wird, übersteigt das Übliche bei Weitem. Er wird als narzisstischer Soziopath beschrieben: geizig, humorlos und ohne jede Spur von Empathie für seine Mitmenschen.

Sorgt für Schlagzeilen: Das Buch von Mary Trump. (Bild: Keystone)

Sorgt für Schlagzeilen: Das Buch von Mary Trump. (Bild: Keystone)

Ein harter, ehrgeiziger Vater soll die Wurzel all dieses Übels gewesen sein. «Seine Persönlichkeit diente den Zielen seines Vaters», schreibt Mary Trump. «Das ist es, was Soziopathen tun: Sie vereinnahmen andere und benutzen sie für ihre Zwecke – effizient und ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Toleranz für andere Meinungen oder gar Widerstand.»

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