Koblenz
Die Wintergmeind sagt Ja zum Budget – mit kleinen Anpassungen

Die Koblenzer Stimmbevölkerung hat den Steuerfuss für das kommende Jahr vorgelegt und bei mehreren Traktanden Anpassungen beschlossen.

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Koblenz hat den Steuerfuss für 2022 festgelegt.

Koblenz hat den Steuerfuss für 2022 festgelegt.

Alex Spichale / ZUR

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Koblenz zahlen auch im kommenden Jahr 118 Prozent Steuern. Dies hat die Wintergmeind mit ihrer Zustimmung zum Budget 2022 beschlossen. Dieses rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 291'500 Franken. Von den insgesamt 790 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern waren deren 38 anwesend.

Die Wintergmeind hat aber mehrere Anpassungen beschlossen: Der Investitionsbetrag von 405'000 Franken für die Erschliessung Rütenen 2 für den Strassenanteil wurde aus dem Budget gestrichen, mit dem Auftrag an den Gemeinderat, dies an der Einwohnergemeindeversammlung im Sommer 2022 als separates Traktandum vorzulegen.

Das Gleiche gilt für die 50'000 Franken für eine Verkehrsstudie, auch diese wurde rausgestrichen. Dafür wurde eine Leistungsprämie für den Leiter Technische Dienste aufgenommen über 1500 Franken für freiwillig geleistete Arbeit beim Kreiselschmuck.

Das Volk genehmigte auch die anderen Traktanden mit grossem Mehr und ohne Diskussion: den Kredit über 195'000 Franken für ein neues Kommunalfahrzeug für den Technischen Dienst, den Vertrag mit der Schule Zurzach, die Kündigung der Mitgliedschaft im Schulverband OSUA, die Erhöhung des Pensums der Schulleitung um 15 und des Schulsekretariats um 10 Prozent sowie das neue Strassenreglement.

Letzteres mit kleinen Anpassungen: Das Kapitel 8 "Feld- und Flurwege" wurde rausgestrichen. Dies soll im Meliorationsreglement aufgenommen werden, das im kommenden Jahr vorgelegt werden soll. Im Paragraf 3 wurde ergänzt, dass der Geltungsbereich «innerhalb des Baugebiets» ist. (sga)

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