Tegerfelden

Neulenker innerorts mit 41 km/h zu viel geblitzt – Führerausweis weg

Die Regionalpolizei Zurzibiet nimmt einen Temposünder aus dem Verkehr. (Symbolbild)

Die Regionalpolizei Zurzibiet nimmt einen Temposünder aus dem Verkehr. (Symbolbild)

Ein junger Neulenker (19) wurde am Samstagnachmittag in Tegerfelden bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Regionalpolizei Zurzibiet mit 107 km/h im signalisierten 60er-Bereich gemessen. Die strafbare Netto-Überschreitung beträgt somit 41 km/h.

Das Grenzwachtkorps hat den Temposündern in Koblenz angehalten. Bei der folgenden Kontrolle durch die Polizei "waren Anzeichen von Drogenmissbrauch zu erkennen", teilt die Regionalpolizei  Zurzibiet mit. Der Drogenschnelltest reagierte auf verbotene Substanzen.

Die Regionalpolizei hat daraufhin im Auftrag der zuständigen Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinuntersuchung angeordnet. Das Resultat wird zeigen, ob sich der Verdacht auf Führen eines Fahrzeuges unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss erhärtet.  Die Polizei hat den Führerausweis an Ort und Stelle eingezogen.

Die Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h innerorts ist eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln. Deshalb muss der Lenker gemäss Strassenverkehrsgesetz mindestens mit einem dreimonatigen Entzug des Führerausweises rechnen. 

Bei der Geschwindigkeitskontrolle in Tegerfelden waren vier weitere Automobilisten so schnell unterwegs, dass sie mit dem Entzug des Führerausweises rechnen müssen. Diese vier Lenker wurden an die Staatsanwaltschaft verzeigt. (pz)

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