Waldshut (D) / Paris

Ein Schüler lässt seinen Rucksack liegen – und bringt den Eiffelturm zum Stillstand

Ein Junge aus der Gruppe liess seinen Rucksack auf dem Eiffelturm liegen – und sorgte damit für ein riesiges Sicherheitsaufgebot.

Ein Junge aus der Gruppe liess seinen Rucksack auf dem Eiffelturm liegen – und sorgte damit für ein riesiges Sicherheitsaufgebot.

Rucksack beim Fotografieren auf dem Eiffelturm abgelegt und vergessen: Da kennt die Security in Paris kein Pardon, mit Recht. Die Touristenattraktion wurde gesperrt, der Schüler aus Waldshut-Tiengen musste seinen Rucksack im Beisein von Soldaten öffnen. Die Lektion haben alle aus der Gruppe gelernt.

Wenn Schüler vom Schüleraustausch zurückkommen, berichten sie von ihrer Gastfamilie, von der Schule, vom Essen und von den Freundschaften, die sie geschlossen haben.

Eine Gruppe von Realschülern und Gymnasiasten aus Waldshut-Tiengen kam kürzlich aus Frankreich zurück und hatte diese Geschichte im Gepäck: Beim Aufstieg der Gruppe auf den Eiffelturm in Paris wimmelte es plötzlich von Sicherheitskräften, und die Plattformen wurden eine nach der anderen gesperrt. Wie sich herausstellte, hat ein Junge aus der Gruppe seinen Rucksack zum Fotografieren abgestellt und liegengelassen.

Jetzt waren die Französischkenntnisse des Partnerschaftskomitees gefragt. Die Franzosen ließen sich den Inhalt des Rucksacks zeigen, und gut war’s. Sie seien sehr freundlich gewesen, ist im Tagebuch des Frankreichaufenthalts vermerkt. Wohl ein einmaliges Erlebnis in der Geschichte der Gemeindepartnerschaft zwischen Waldshut-Tiengen und Blois.

Von der Reaktion der übrigen Touristen, die nur mit einiger Verzögerung ihre Eiffelturm-Besteigung in Angriff nehmen konnten, steht im Schülertagebuch nichts. In jedem Fall wird über alle Sprachgrenzen hinweg ein Seufzer der Erleichterung zu hören gewesen sein.

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