Zehn Abwesende wiegen zu schwer – FC Klingnau verliert 0:2

Die Zurzibieter 2.-Liga-Inter-Fussballer unterliegen bei den Zürcher Blue Stars. Der Trainer gewinnt dem Spiel trotzdem auch Positives ab.

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Trainer Samir Bajramovic trägt die Niederlage mit Fassung.

Trainer Samir Bajramovic trägt die Niederlage mit Fassung.

Bild: cri

Nein, zu beneiden ist er dieser Tage nicht, Samir Bajramovic. Der Klingnauer Trainer muss gleich zehn Abwesende für das Spiel in Zürich bei den Blue Stars verkraften. Einen davon, den schnellen Flügel Paulo Arias, erwischt es am Donnerstag im Abschlusstraining, als er sich zehn Minuten vor Schluss den Fuss übertritt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, zwickt es den Erfahrensten der Übriggebliebenen, Polat Günes, beim Einwärmen im Rücken. Weil er nicht mehr richtig abdrücken kann, verzeichnet der Offensivspieler in der Folge keinen einzigen Torschuss.

Auch Captain Brahim Maloki fehlt und mit ihm viel Erfahrung. Das lässt sich vor allem beim 0:2 feststellen, als zwei Klingnauer gleichzeitig zum Ball rennen, sich aber im Weg stehen und der gegnerische Stürmer Arnaud Puemi dadurch an den Ball kommt, alleine aufs Tor losziehen kann und ohne Mühe den Vorsprung seiner Mannschaft erhöht. Das ist nach 20 Minuten, die Partie droht den Klingnauern früh zu entgleiten. Das 1:0 fällt bereits nach acht Minuten durch einen Elfmeter. Die Klingnauer hatten sich im Strafraum zu ungestüm angestellt.

Doch die Bajramovic-Truppe kämpft sich zurück. Zwar findet sie erst gegen das Ende hin richtig ins Spiel und kommt erst in den letzten 25 Minuten zu Torchancen. Aber der jungen Mannschaft fehlt es an Durchschlagskraft. Immerhin kassiert sie keine weiteren Gegentore. Bajramovic nimmt die Niederlage gelassen. Er sagt: «Dieses 0:2 tut mir nicht so weh, weil ich die Umstände kenne, warum wir verloren haben. Jetzt müssen wir nach vorne schauen und hoffen, dass möglichst viele von uns bald wieder fit sind.»

Glücklicherweise muss der FC Klingnau am kommenden Wochenende nicht antreten, er hat spielfrei. Danach folgt das Spiel gegen Muri zu Hause auf dem Sportplatz Grie. Dort erwartet der Trainer unter anderem seinen Captain Maloki, Innenverteidiger Blert Aliaj sowie auch Flügel Arias zurück. (cri)