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Sie wird eine der grössten sozialen Institutionen des Aargaus leiten: Anke Müller wird neue Direktorin der «Schürmatt»

Sie arbeitet bereits seit mehreren Jahren in der Stiftung Schürmatt. Ab Februar 2022 wird Anke Müller Nachfolgerin von Direktor Werner Sprenger.

Flurina Dünki
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Anke Müller ist ab Februar 2022 Direktorin der Stiftung Schürmatt.

Anke Müller ist ab Februar 2022 Direktorin der Stiftung Schürmatt.

Zvg / Aargauer Zeitung

Werner Sprenger (63) wird die Stiftung Schürmatt nur noch bis Februar 2022 leiten. Nach 10 Jahren als Direktor wird er pensioniert, insgesamt wird er dann 33 Jahre die Stiftung geleitet haben. (AZ vom 29. 12. 2020). Jetzt ist seine Nachfolge bekannt: Anke Müller (53) trat 2012 in die Geschäftsleitung der Stiftung Schürmatt ein. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin mit Masterabschlüssen in Betriebswirtschaft und Personal- und Organisationsentwicklung. Sie wohnt mit ihrem Mann in Seon.

Mit ihr übernehme eine «erfahrene Führungspersönlichkeit die Leitung», so die Mitteilung der Stiftung. Sie könne neben ihrer grossen Fach- und Führungskompetenz auf ein breites berufliches und gesellschaftliches Netzwerk zählen. Zudem habe sie massgeblich den Geschäftsbereich Arbeit und Wohnen entwickelt. «Die Naturverbundenheit und das Entdecken fremder Kulturen verschaffen ihr den nötigen Ausgleich, um auch in anspruchsvollen Zeiten keine Hektik aufkommen zu lassen», schreibt die Stiftung.

Von ihrem Vorgänger kann sie eine sehr gut aufgestellte Stiftung mit rund 450 Mitarbeitenden übernehmen. Unter Werner Sprenger haben sich nach Angaben der Stiftung die Anzahl Plätze für Schulung, Betreuung und Therapie um 95 Prozent auf insgesamt 366 Plätze an 14 Standorten erhöht. Der Personalbestand sei in dieser Zeit um fast 66 Prozent gewachsen. Unter ihm wurde die Heilpädagorische Schule Aarau in die «Schürmatt» integriert. Die Stiftung bietet Ausbildungs-, Wohn- und Arbeitsplätze für kognitiv- und mehrfachbehinderten sowie entwicklungsverzögerten Menschen.

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