Attelwil
Steuern sollen um drei Prozent steigen

Die Einwohner von Attelwil haben an ihrer Gmeind vom 23. November über das Reglement der Unterstützungsbeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung zu befinden.

Melanie Eichenberger
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Ortseinfahrt von Attelwil.

Ortseinfahrt von Attelwil.

Mario Heller

Dieses wurde im Regionalverband Suhrental aufgrund des neuen Kinderbetreuungsgesetzes ausgearbeitet. Zudem steht die Genehmigung der Anpassung des Gemeindevertrages über die Führung der Schulsozialarbeit auf der Traktandenliste. Auch soll die Besoldung der Gemeinderäte für die kommende Legislatur genehmigt werden. Die Ansätze bleiben mit 9000 Franken pro Jahr für den Gemeindeammann, 5700 Franken für den Vize und 5200 Franken für die übrigen Gemeinderäte gleich wie in den Vorjahren.

Die 20-jährige Gasheizung der Liegenschaft Dorf 16 muss für knapp 50 000 Franken ersetzt werden. Die Gmeind soll diesem Kredit zustimmen.

Das Budget 2018 basiert auf einem unveränderten Steuerfuss von 98 Prozent. Der Gemeinderat will auf den Steuerfussabtausch im Gefolge der kantonalen Aufgaben- und Lastenverschiebung (ALV) verzichten. 98 Prozent sind demzufolge eine faktische Erhöhung von 3 Prozent. Bei einem Gesamtumsatz von 1,261 Millionen Franken weist das Budget einen Aufwandüberschuss von 167 000 Franken aus. Attelwil rechnet gegenüber den Steuereinnahmen 2017 (517 200 Franken) im Jahr 2018 mit einem leicht höheren Steuerertrag (531 800 Franken). Wobei der Ertrag aus Quellensteuern um 900 Franken auf 3500 Franken sinken wird. (ME)