Grosse Betroffenheit
Nach Unfall in Moosleerau: Dorf trauert um den verstorbenen Zehnjährigen

Am Donnerstagmittag ist in Moosleerau ein zehnjähriger Bub von einem LKW angefahren worden und gestorben. An der Unfallstelle gedenken die Menschen im Dorf dem verstorbenen Kind und legen Blumen nieder und zünden Kerzen an.

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Immer wieder kommen Kinder. Oft in Begleitung ihrer Eltern. Sie legen Blumen, Süssigkeiten, Briefe nieder. Sie stellen Kerzen hin. Die Lichter erinnern an den 10-jährige Marvin*, der am Donnerstagmittag in Moosleerau auf der Höhe des Restaurants Sonne bei einem unfassbaren Unfall sein Leben verlor.

«Das ist eine riesige Tragödie, es berührt mich sehr», sagt eine Passantin gegenüber «Tele M1». «Gerade wenn man eigene Kinder hat und weiss, dass sie den Schulweg auch einmal bewältigen werden.»

Trauernde legen Blumen, Süssigkeiten und Briefe an der Unfallstelle nieder.
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Die Unfallstelle an der Luzernerstrasse in Moosleerau, wo am 6. Juni 2019 ein 10-jähriger Bub von einem Lastwagen überfahren und getötet wurde.
Der kleine Marvin überlebte das Unglück nicht.

Trauernde legen Blumen, Süssigkeiten und Briefe an der Unfallstelle nieder.

Flurina Dünki

Marvin war mit dem Velo auf dem Weg zum Zmittag. Laut «Blick» fehlten nur wenige hundert Meter und er wäre zu Hause gewesen. Marvin war einem Kollegen unterwegs. Plötzlich stürzte der Dreiklässler. Unglücklicherweise Richtung Fahrbahn, wo gerade ein Anhängerzug fuhr und ihn überrollte. Der Bub wurde so schwer verletzt, dass er starb.

Der Lastwagenfahrer fuhr nach dem Unfall weiter. Die Polizei konnte ihn noch am Nachmittag ausfindig machen. Weshalb er den Unfall offenbar nicht bemerkte, ist noch unklar.

*Name geändert

Unfall in Moosleerau
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Die Velos der zwei Schüler, die auf dem Fussgängerstreifen zusammenprallten.
Die Polizei vor dem Restaurant Sonne in Moosleerau

Unfall in Moosleerau

TeleM1 / Sofika Yogarasa

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