Schöftland
Im Herbst 2016 sollen die Bewohner ins neue Demenzhaus einziehen

Die Regionale Alterszentrum Schöftland AG erweitert ihr Demenzpflegeheim. Im Mai soll der Spatenstich für den Neubau stattfinden. Kostenpunkt: 8 Millionen Franken. Die Baumeisterarbeiten sind momentan öffentlich ausgeschrieben.

Barbara Vogt
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Der Erweiterungsbau (rechts) wird mit dem bestehenden Demenzpflegeheim direkt verbunden.

Der Erweiterungsbau (rechts) wird mit dem bestehenden Demenzpflegeheim direkt verbunden.

zvg

Für den Erweiterungsbau wird ein Stück Land südlich vom jetzigen Demenzhaus überbaut. Das Land gehört bereits der AG. Das neue Haus wird mit einem geschlossenen Gang mit der bestehenden Station verbunden. Es umfasst drei Stockwerke: In den oberen zwei Etagen sind je sieben Zimmer mit 13 Betten vorgesehen. Dazu kommen zwei Aufenthaltsräume, Nischen sowie Rundläufe für die Bewohner. Im Erdgeschoss ist eine Tagesstätte für bis zu zehn Personen geplant: Demenzkranke, die noch zu Hause wohnen, werden tageweise, zwischen 9 und 17 Uhr, betreut. In der Tagesstätte wird es auch mehrere Betten geben, sodass die Betroffenen übernachten oder einige Ferientage verbringen können. Die Betreuung der Bewohner erfolgt durch Mitarbeiter, die im Demenzpflegeheim arbeiten. So könne man Synergien von Fachleuten nutzen, sagt Zentrumsleiter Thomas Zeller. Das Regionale Alterszentrum bietet bereits eine Tagesstätte für Demenzkranke an, diese befindet sich in einem ehemaligen Einfamilienhaus beim Alters- und Pflegeheim. Diese Tagesstätte könnte zu einer Kindertagesstätte für Angestellte umgenutzt werden, hofft Zeller. Bei einem Anstellungsgespräch sei das oft eine zentrale Frage. Auch hier könnten Synergien genutzt werden, indem die Kinder aus der Zentrumsküche verpflegt würden.

Das neue Demenzpflegeheim kostet rund 8 Millionen Franken. Um die Kosten für einen zeitraubenden Architekturwettbewerb zu sparen, hat die AG Klaus Reihlen vom Architekturbüro Bhend Reihlen aus Oftringen zu 50 Prozent für das Projekt angestellt.