Stellensuchende
Arbeitslosenquote im Aargau verharrt bei vier Prozent – Zahlen zur Kurzarbeit gestiegen

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren zwei Personen weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote im Aargau liegt höher als im schweizweiten Durchschnitt.

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Die Arbeitslosenquote liegt im Aargau höher als im schweizweiten Durchschnitt (Symbolbild).

Die Arbeitslosenquote liegt im Aargau höher als im schweizweiten Durchschnitt (Symbolbild).

Bild: Matthias Jurt

(sam) Ende Februar waren im Aargau 15'272 Personen arbeitslos gemeldet, zwei Personen weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt damit im Vergleich zum Vormonat unverändert bei vier Prozent – schweizweit ist die Quote um 0,1 Prozentpunkte gesunken und liegt nun bei 3,6 Prozent, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) in einer Mitteilung vom Montag schreibt. 57 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen waren Männer, 43 Prozent Frauen.

42'000 Personen von Kurzarbeit betroffen

Die Kurzarbeitszahlen sind im Vergleich zum Vormonat gestiegen: Ende Februar verfügten gemäss Mitteilung rund 4500 Betriebe im Aargau über eine gültige Bewilligung für Kurzarbeit (plus 300). In diesen Betrieben seien knapp 42'000 Personen potentiell von Kurzarbeit betroffen (plus rund 3000), schreibt der Kanton.

Die Zahl der Stellensuchenden ist im Februar um 6 Personen auf 22'685 gesunken: 2036 Personen haben sich bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldet, 2042 Personen wurden abgemeldet.

50- bis 64-Jährige suchen am längsten

Durchschnittlich waren die im Februar abgemeldeten Stellensuchenden 249 Tage auf Stellensuche. Das sind 12 Tage länger als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen.

Am längsten suchten die 50- bis 64-Jährigen nach einer neuen Stelle: Sie brauchten im Durchschnitt 312 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren es 243 Tage und bei den 15- bis 24-Jährigen 163 Tage.