Vernissage
Plakate statt Umzug: Lenzburg startet in die Jugendfestwoche

In Lenzburg begann am Freitag die Jugendfest-Woche mit einer Vernissage. Die Fotos sollen Erinnerungen wecken.

Urs Helbling
Drucken
Frau Vizeammann Franziska Möhl und die Fotografen Jean-Daniel Ruffieux (l.) und Olivier Vermeulen.

Frau Vizeammann Franziska Möhl und die Fotografen Jean-Daniel Ruffieux (l.) und Olivier Vermeulen.

Urs Helbling / Aargauer Zeitung

«Das Jugendfest wegen Corona ersatzlos streichen: Das gibt es 2021 nicht», erklärte gestern Frau Vizeammann Franziska Möhl, die die Lenzburger Jugendfestkommission präsidiert. Man habe ein attraktives Alternativprogramm auf die Beine gestellt. «Der Fokus liegt bei den Kindern – wir wollen ihnen etwas bieten.» Aber den Umzug, eines der Highlights des Festes, kann es nicht geben. Und das Manöver muss in Etappen durchgeführt werden. Beginnend am Montag, ohne physische Anwesenheit von Zuschauern (AZ vom 29. 6.).

Das erste von zehn Pklaten der Jugendfest-Austellung.

Das erste von zehn Pklaten der Jugendfest-Austellung.

Urs Helbling / Aargauer Zeitung

Neben den Kindern sollen auch die Erwachsenen etwas bekommen. Wenn es schon keinen Umzug gibt, dann sollen in ihnen nostalgische Gefühle geweckt werden. «Wir bringen Kinder, Kadetten und Freischaren in die Stadt», erklärte Franziska Möhl an der Vernissage einer Plakat-Ausstellung. An vier Orten (Bahnhof, Metzgplatz, Freischarenplatz und Alterszentrum Obere Mühle) werden je zehn Plakate mit total etwa 300 Fotos aufgestellt. Zwei Wochen lang (bis am 19. Juli).

Ein grosses Thema der Ausstellung: die Manöver.

Ein grosses Thema der Ausstellung: die Manöver.

Urs Helbling / Aargauer Zeitung

Die Fotos stammen vom in Lenzburg aufgewachsenen Jean-Daniel Ruffieux (lebt jetzt in Wettingen) und vom in Lenzburg wohnenden Olivier Vermeulen. Ruffieux fotografiert seit 2006 an Lenzburger Jugendfesten. Anfänglich nur an den Manövern, ab 2014 auch an den Umzügen. Er besitzt 30051 Fotos vom Jugendfest.

Aktuelle Nachrichten