Synergie
Kantons- und Regionalpolizei Lenzburg neu vereint im Malaga-Haus

Der Umbau des Malaga-Hauses ist abgeschlossen. Nun haben die Kantons- und die Regionalpolizei Lenzburg dieselbe Adresse. Dies soll auch die Zusammenarbeit vereinfachen.

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Der neue gemeinsame Polizeistützpunkt in Lenzburg: Das Malaga-Haus von aussen.
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Das ist der neue Rapport- und Sitzungsraum der Regionalpolizei.
Bauherr Dr. Markus Dieth übergibt symbolisch einen Schlüsselbund an Regierungsrat Dieter Egli und das Nutzerdepartement DVI.
Büros der Regionalpolizei im 2. OG.
Der neue Polizeistützpunkt im Malaga-Haus.
Innenansicht des Schalters der Repol im 2. OG.
Blick in die neuen Räumlichkeiten des Polizeistützpunktes.
Schalter aussen
Das Malaga-Haus von aussen mit historischer Fassade.

Der neue gemeinsame Polizeistützpunkt in Lenzburg: Das Malaga-Haus von aussen.

Arnold Legal AG

Das Geschäftshaus Malaga ist neu Heimat für die Kantonspolizei und die Regionalpolizei Lenzburg. Man erwarte mit dem neuen gemeinsamen Stützpunkt «Synergien zu nutzen und Arbeitsabläufe zu verbessern». Dies schreibt der Kanton in einer Mitteilung am Freitagvormittag.

Die Übergabe der neuen Räumlichkeiten der Kantonspolizei durch Regierungsrat Markus Dieth, zuständig für die kantonalen Immobilien, an den Polizeidirektor Regierungsrat Dieter Egli, habe aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht live vor Ort stattfinden können, so der Kanton weiter.

Schlüsselübergabe von Regierungsrat Markus Dieth an den Polizeidirektor Regierungsrat Dieter Egli.

Schlüsselübergabe von Regierungsrat Markus Dieth an den Polizeidirektor Regierungsrat Dieter Egli.

Kanton Aargau

Dieth hob hervor, dass die Realisierung und Fertigstellung des Projektes «insbesondere in Zeiten der erschwerenden coronabedingten Einschränkungen hervorzuheben» sei.

Die Sicherheit ist gewährleistet

Nicht nur die Verbesserung der Arbeitsabläufe durch kurze Wege (KAPO im 1. und gemeinsam genutzte Räume im 2. Stock desselben Hauses) seien nun gegeben, sondern man habe auch ein dreistufiges Sicherheitskonzept umgesetzt, entsprechend der aktuellen Immobilienstandards. «Öffentliche und interne Bereiche sind konsequent getrennt, der Zutritt ist überwacht», lässt sich Markus Dieth in der Mitteilung zitieren.

Termine und Budget eingehalten

Auch der Zeitplan (Start des Ausbaus war Juni 2019) sei eingehalten worden. Für das Bauprojekt hatte der Grosse Rat im Juni 2019 einstimmig einen Kredit über rund 2,5 Millionen Franken gesprochen. Gleichzeitig fanden auch ein Umbau der Räumlichkeiten der Regionalpolizei und Sanierungsarbeiten am Gebäude statt.

Bezirksgericht in separatem Projekt

Auch wenn ursprünglich geplant war, dass zeitgleich mit den Bauarbeiten am Malaga-Haus auch das Bezirksgebäude ein neues Zuhause bekommen soll, sei dieses Projekt verschoben worden. Der Neubau des Bezirksgerichts werde in einem separaten Projekt im Zeitraum 2023 bis 2024 umgesetzt werden.