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Investition von 600000 Franken: Yetnet Genossenschaft baut Infrastruktur aus

Dank der Investition sind nun 15 bis 20 Prozent der Kunden nun an das Glasfasernetz angeschlossen.

Anja Suter
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«Wir sind näher am Kunden dran», sagt Tobias Oswald, Verwaltungsrat der Yetnet Genossenschaft Rupperswil.

«Wir sind näher am Kunden dran», sagt Tobias Oswald, Verwaltungsrat der Yetnet Genossenschaft Rupperswil.

Britta Gut

Schnelles und verlässliches Internet ist wichtig, vor allem in Zeiten, in denen viele im Homeoffice sind. Eine problemlose Internetverbindung und ein gutes Netz zum Telefonieren will auch die Yetnet Genossenschaft in Rupperswil ihren Kunden anbieten. Bis anhin war es nicht möglich, alle Angebote von Quick- line zu empfangen, da das Netz der Genossenschaft nicht modern genug war.

Das hat sich jetzt jedoch geändert. Rund 600000 Franken investierte Yetnet Rupperswil in die Infrastruktur. Vor rund einem Jahr sind die Bauarbeiten zu dem Grossprojekt gestartet. «Alle ­Signalverstärker wurden modernisiert, alle Stecker neu gemacht, Kabel wurden neu verlegt und teilweise ausge­tauscht», sagt Tobias Oswald, Verwaltungsratspräsident von Yetnet Rupperswil. Zudem habe man überall, wo neue Anlagen gebaut werden mussten, Glasfaserleitungen gezogen. Dank dieser Arbeiten ist das Netz von Yetnet in Rupperswil nun auf dem neusten Stand. «Wir können so eine 1,2 Gigahertz Übertragung gewährleisten. Somit können alle Angebote von Quickline in Anspruch genommen werden», sagt Oswald.

Jedes neu angeschlossene Haus kostet zwischen 5000 und 10000 Franken

Derzeit hat Yetnet Rupperswil 1500 Kunden, 10 bis 15 Prozent von ihnen sind ans Glasfasernetz angeschlossen. «Und weitere 20 Prozent sind in der Vorbereitung», sagt der Verwaltungsratspräsident. Die Modernisierung ist für die Genossenschaft jedoch kostspielig. Jedes neu angeschlossene Haus kostet je nach Situation zwischen 5000 und 10000 Franken. Die Genossenschaft sei jedoch finanziell gut aufgestellt, der Jahresumsatz beläuft sich auf rund 350000 Franken. Oswald sieht den Vorteil von der Yetnet Genossenschaft zu den grösseren nationalen Anbietern vor allem in der Lokalität. «Wir sind näher am Kunden dran. Nach einem Telefonat können wir sofort reagieren. Ich denke, das ist vor allem in der Homeoffice-Zeit wichtig.»

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