«Es ist schon so, dass Erinnerungen wach werden», sagt der Rupperswiler Gemeindeammann Rudolf Hediger-Sägesser gegenüber der sda. «Es werden Wunden aufgerissen. Man ist aber auch erleichtert und gespannt, dass man jetzt doch zu einem Ende kommt.» Er erwarte vom Prozesse, dass Details bekannt würden, etwa die Motivation.

«Ich hoffe, dass das Gericht den Fall korrekt behandelt und das richtige Strafmass findet», so Hediger-Sägesser. «Das Unglaubliche an dieser Geschichte ist, dass immer mehr Details zum Vorschein kommen und man merkt: da hat ein Mensch ein Verbrechen akribisch geplant und durchgeführt, und bereits Pläne für neue Verbrechen gehabt. Das erschüttert einen.»

Der Gemeindeammann hofft, dass das Urteil dabei hilft, dass die Gemeinde etwas Abstand von dem Ereignis gewinne und man sich wieder um andere Dinge kümmern könne. (kob)