Die brutale Tat in Rupperswil sorgte bis weit über die Landesgrenzen hinaus für Entsetzen. Der mutmassliche Mörder lebte nur wenige Hundert Meter vom Tatort entfernt. Das hat in der 5000-Seelen-Gemeinde Spuren hinterlassen.

«Für das Dorf ist es unglaublich wichtig, dass der Fall abgeschlossen werden kann», sagt eine Passantin gegenüber «TeleM1». 

Gemeinde Rupperswil sehnt Ende herbei

Gemeinde Rupperswil sehnt Ende herbei

Der Prozess reisst alte Wunden auf. Die Meisten hoffen auf ein hartes Urteil. Sie wollen mit der grausamen Geschichte endlich abschliessen können.

Der Täter soll verwahrt werden, fordert eine andere Passantin. Eine ältere Frau fragt sich, was jemand erlebt haben muss, um zu so etwas fähig zu sein.

Anwohner Herbert Baumann hat rund 50 Meter vom Tatort entfernt ein Haus. «Wenn ich dort durchfahre die Fensterläden sehe, die seit zwei Jahren unten sind, wird mir das immer wieder bewusst.» Auf Spaziergängen durchs Quartier begegnete Baumann auch Thomas N. regelmässig. «Ein unnahbarer Typ, der mir immer komisch vorgekommen ist.»