Möriken
Chor Ammerswil begeisterte in Möriken mit «Jukebox»

Der Chor Ammerswil ist mit der «Jukebox»-Band und weiteren Gästen im Gemeindesaal aufgetreten. Das Programm mit Songs von Abba, Elvis und weiteren bekannten Namen begeisterte das Publikum.

Sonja Furter
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«Nur ein Alphorn klingt so schön»: Der Chor Ammerswil interpretiert mit Alphornist Christian Schweizer den Song «Swiss Lady».Sonja Furter

«Nur ein Alphorn klingt so schön»: Der Chor Ammerswil interpretiert mit Alphornist Christian Schweizer den Song «Swiss Lady».Sonja Furter

Sonja Furter

Der Name «Jukebox» war am Sonntagabend im Möriker Gemeindesaal Programm. Nicht nur wurde das Publikum vom Chor Ammerswil mit einem bunten Strauss an verschiedenen Klassikern verwöhnt, es begeisterte auf der Bühne auch Sandra Rippstein. Die Zofinger Sängerin, die schon mit Peter Reber und den Geschwistern Phil und Tanja Dankner im Scheinwerferlicht stand, zog das Publikum bereits nach wenigen Takten in ihren Bann. Für besondere Erheiterung und grossen Applaus sorgte Sandra Rippsteins Imitation der Rocklegende Elvis Presley. «Here we go», rief sie dem Publikum zu, das begeistert im Takt mitklatschte

Mit dem Hit «Money, Money, Money» liess der Chor Ammerswil die Band Abba wieder aufleben und weckte Erinnerungen an die späten 1970er-Jahre. Auch mit dem Song
«Io senza te» von Peter, Sue & Marc trafen sie den Geschmack des Publikums. Verträumte «Ohs» und «Ahs» waren aus den Reihen zu hören.

Der Chor hatte nicht nur musikalisch, sondern auch optisch viel zu bieten. Durch die verschiedenen Grün- und Türkistöne der Kleidung entstand ein buntes und doch einheitliches Bild auf der Bühne.

Begleitet wurde der Chor am Flügel vom Dirigenten Hansjörg Heule sowie durch die Querflötistin Barbara Heule. Für Heiterkeit sorgte auch die Interpretation des Songs «Swiss Lady», der von Christian Schweizer auf dem Alphorn begleitet wurde. Während des Konzertes wurde jeweils der aktuelle Liedtitel mit einem kurzen Video-Clip an die Wand projiziert, sodass die Zuschauer wussten, welches Stück die Jukebox gerade ausgewählt hatte.

Diese Jukebox traf den Geschmack des Publikums perfekt. Viele Zuschauer hatten Mühe, ruhig sitzen zu bleiben, und so stand das Publikum beim Finale – bis im Saal der letzte Ton in tosendem Applaus unterging.

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