Fall Franziska Roth

Verschoben: SVP äussert sich erst am Montag zum Fall Roth

Da war das Verhältnis noch ungetrübt: Parteipräsident Thomas Burgherr 2016 bei der Vorstellung der SVP-Regierungsratskandidatin Franziska Roth. Alex Spichale

Da war das Verhältnis noch ungetrübt: Parteipräsident Thomas Burgherr 2016 bei der Vorstellung der SVP-Regierungsratskandidatin Franziska Roth. Alex Spichale

Die SVP Aargau braucht mehr Zeit, um ihre Position zur umstrittenen Regierungsrätin Franziska Roth zu definieren. Die für heute angekündigte Stellungnahme der Partei wird verschoben, laut Präsident Thomas Burgherr will die SVP nun am Montag informieren.

"Nun ist die SVP in der Pflicht": Das sagten Vertreter mehrerer Aargauer Parteien in den letzten Tagen immer wieder, wenn es um Franziska Roth ging. Nach der Kritik im Grossen Rat am Dienstag vergangener Woche und dem Beschluss des Regierungsrats, das Departement Roth extern durchleuchten zu lassen, wollte sich die SVP eigentlich heute Freitag äussern.

Doch die Partei braucht mehr Zeit, wie Kantonalpräsident Thomas Burgherr auf Anfrage der AZ sagt. "Es laufen noch intensive Gespräche in der Parteileitung", erklärt Burgherr, der sich am Donnerstag mit Roth und SVP-Schweiz-Präsident Albert Rösti im Bundeshaus zu einer Sitzung getroffen hatte. 

Burgherr kündigt an, die SVP Aargau werde nun am Montag informieren - wahrscheinlich an einer Medienkonferenz. Bisher hatte ihre Partei die umstrittene Regierungsrätin nicht verteidigt, SVP-Fraktionschef Jean-Pierre Gallati bezeichnete die Kritik von FDP, CVP und Grünen an ihr vielmehr als "nachvollziehbar und berechtigt".

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