Preiserhöhung
Pendeln wird teurer: A-Welle erhöht die Preise um über drei Prozent

Per 14. Dezembe 2014 werden die Tarife der A-Welle um über 3 Prozent erhöht. Grund für die Preiserhöhungen seien die Ansprüche an das Rollmaterial und den Komfort des Reisens. Das hat die A-Welle heute bekannt gegeben.

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Die A-Welle erhöht die Preise um 3,2 Prozent

Die A-Welle erhöht die Preise um 3,2 Prozent

AZ

Auf den Fahrplanwechsel hin wirds teurer: Die A-Welle, ein Zusammenschluss von neun Transportunternehmen in den Kantonen Aargau (ohne Fricktal) und Solothurn (Region Olten-Gösgen-Gäu), erhöht per 14. Dezember 2014 die Preise um durchschnittlich 3,2 Prozent, etwas über dem Schnitt der nationalen Tariferhöhung von 2,9 Prozent. Das hat der Rat der A-Welle an der gestrigen Sitzung entschieden und heute bekannt gegeben.

Die Preise von Einzel-, Kurzstreckenbillette, Tageskarten oder Anschlussbillette sollen nicht erhöht werden.

Grund für die Preiserhöhungen seien die steigenden Ansprüche an das Rollmaterial bei den Bahn- und Busbetrieben. «Unterschiedlichste Bedürfnisse in Bezug auf Komfort, Technik und Nachhaltigkeit müssen erfüllt werden. Die Liste der Wünsche ist lang», schreibt die A-Welle in einer Mitteilung.

Und bemerkt: «Alle diese Mehrleistungen für die Reisenden sind leider nicht zum Nulltarif zu haben. Angebotsausbauten können nicht einseitig die Besteller beziehungsweise die öffentliche Hand und somit die Steuerzahler belasten, auch die Transportunternehmen müssen einen namhaften Beitrag mit Produktivitätserhöhungen leisten».

Um eine Finanzierungslücke schliessen zu können, habe auch der Bund wiederholt darauf hingewiesen, dass eine höhere Nutzerfinanzierung im öffentlichen Verkehr unumgänglich ist.

Deshalb und auch um die Angebotsqualität sowie die Sicherheit zu gewährleisten, sei ein höherer Beitrag von den Reisenden an den öffentlichen Verkehr unvermeidbar, so die A-Welle. (sha/pd)

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