Rupperswil-Prozess
Obergericht: Keine lebenslange Verwahrung für Vierfachmörder Thomas N. ++ Opferanwalt: «Eltern von Carla Schauer geht es nicht gut»

Das Aargauer Obergericht hat das Urteil über den Vierfachmörder von Rupperswil gefällt: Thomas N. wird nicht lebenslänglich verwahrt – es bleibt bei einer ordentlichen Verwahrung. Das Gericht hebt zudem die ambulante Massnahme auf. Die Gerichtsverhandlung, die Urteilsbegründung und die Reaktionen finden Sie in unserem Liveticker.

Noemi Lea Landolt, Andreas Maurer
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Rupperswil-Prozess vor Aargauer Obergericht (13.12.2018)
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Opferanwalt Markus Leimbacher: «Den Eltern von Carla Schauer geht es nicht gut.»
Staatsanwältin Barbara Loppacher ist zufrieden mit dem Urteil des Obergerichts.
Das Aargauer Obergericht hat entschieden, dass der Vierfachmörder von Rupperswil ordentlich verwahrt wird, aber keine ambulante Massnahme (Therapie) erhält.
Das Aargauer Obergericht in Aarau am Donnerstagmorgen: Hier findet der Prozess im Vierfachmord Rupperswil statt.
Anstehen heisst es heute früh vor dem Aargauer Obergericht für die Journalisten.
Das Medien-Interesse ist wie vor dem ersten Prozess am Bezirksgericht Lenzburg gross.
Da Urteil soll noch am Donnerstag mündlich bekannt gegeben werden.
Staatsanwältin Barbara Loppacher trifft ein.
Loppacher verlangt, wie bereits vor dem Bezirksgericht, eine lebenslängliche Verwahrung.
Der Anwalt der Opferfamilie, Markus Leimbacher, trifft ein.
Der Anwalt der Opferfamilie, Markus Leimbacher, trifft ein.
Gutachter Elmar Habermeyer trifft ein.
Auch der bekannte Schweizer Reporter Erwin Koch ist vor Ort.
Der Anwalt der Opferfamilie, Markus Leimbacher, gibt den Medien Auskunft.
Der Anwalt der Opferfamilie, Markus Leimbacher, gibt den Medien Auskunft.
Das Aargauer Obergericht in Aarau am Donnerstagmorgen.
Hier findet der Prozess im Vierfachmord Rupperswil statt.
Einlasskontrolle: Alle werden kontrolliert.
Einlasskontrolle: Alle werden kontrolliert.
Einlasskontrolle: Alle werden kontrolliert.
Einlasskontrolle: Alle werden kontrolliert.
Anstehen heisst es heute früh vor dem Aargauer Obergericht für die Journalisten. Der Interesse ist wie vor dem ersten Prozess am Bezirksgericht Lenzburg gross. (Bild: Sandra Ardizzone)
Das Aargauer Obergericht in Aarau am frühen Donnerstagmorgen: Hier findet der Prozess im Vierfachmord Rupperswil statt.
Das Urteil des Aargauer Obergerichts soll noch am Donnerstag mündlich bekannt gegeben werden.
Das Aargauer Obergericht in Aarau am Donnerstagmorgen: Hier findet der Prozess im Vierfachmord Rupperswil statt.
Das Aargauer Obergericht befindet in zweiter Instanz über Thomas N.
Das Aargauer Obergericht in Aarau am frühen Donnerstagmorgen: Hier findet der Prozess im Vierfachmord Rupperswil statt.
Der Prozess findet im Obergericht in Aarau statt.
Vierfachmörder Thomas N. steht am Donnerstag, 13.12.2018, vor dem Aargauer Obergericht in Aarau.
Der Tatort in Rupperswil, das Einfamilienhaus von Familie Schauer. Mit Trauerstätte.
Mittels List verschaffte sich Thomas N. am 21.Dezember 2015 Zugang zum Haus seiner Opfer. Er fesselte sie und schnitt ihnen die Kehle auf, danach zündete er das Haus an.
Der Schock: Die örtliche Feuerwehr rückte zu einem Brand aus – und fand vier Leichen.
Was geschah genau am Vormittag des 21. Dezembers? Ein grafischer Überblick zu den Fakten am Tag des Verbrechens und den Spuren zum Vierfachmord.
Diese Utensilien des Mörders stellte die Polizei sicher.
Grosse Trauer in Rupperswil – der Aargauer Landammann unterbrach die Ferien.
Der Lebenspartner der ermordeten Mutter schrieb sich die Trauer von der Seele: "Für immer"
Georg M., Lebenspartner von Carla Schauer, in der SRF-Sendung «Rundschau» In dieser Szene spricht er darüber, dass er nicht verstehen kann, weshalb im Fall Rupperswil kein DNA-Profil erstellt werden durfte.
Der erste Prozess zum Vierfachmord fand im März 2018 unter speziellen Bedingungen statt: In einem Polizeigebäude. Blick in den improvisierten Gerichtssaal mit dem Angeklagten Thomas N. (rechts aussen) beim Prozess um den Vierfachmord von Rupperswil vor dem Bezirksgericht Lenzburg in Schafisheim (AG) am Dienstag, 13. März 2018.
Die anklagende Staatsanwältin Barbara Loppacher.
Grosses Medieninteresse am Fall. Medienschaffende warten vor dem Eingang zum Prozess um den Vierfachmord von Rupperswil vor dem Bezirksgericht Lenzburg in Schafisheim (AG), aufgenommen am Freitag, 16. März 2018. Der vierfache Mörder von Rupperswil AG wird verwahrt. Das Bezirksgericht Lenzburg hat den 34-jährigen Schweizer in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Es verhaengte eine lebenslaengliche Freiheitsstrafe und ordnete eine ordentliche Verwahrung an.
Brief von Thomas N.: Wie ehrlich ist seine Entschuldigung?
Vierfachmord Rupperswil: Schuldig in allen Punkten der Anklage.

Rupperswil-Prozess vor Aargauer Obergericht (13.12.2018)

Alex Spichale

Es drehte sich alles um ihn, doch er war nicht da. Vierfachmörder Thomas N., 35, liess sich von der zweitinstanzlichen Verhandlung zum Fall Rupperswil dispensieren. Die Strafprozessordnung schreibt vor, dass dafür «wichtige Gründe» vorliegen müssen. Vor der Verhandlung wurden diese geheim gehalten.

Prozessbeobachter gingen davon aus, dass er sich wohl psychisch nicht in der Lage sah, nochmals einen Medienrummel auszuhalten. Bei der Verhandlung vor dem Lenzburger Bezirksgericht im März hatten sogar internationale Fernsehsender wie RTL Reporter nach Schafisheim AG geschickt, wo der Prozess unter hohen Sicherheitsvorkehrungen in einem Polizeigebäude durchgeführt worden war.

Hundert Zuschauer sassen dem Mann gegenüber, der das grausamste Verbrechen der vergangenen Jahre in der Schweiz verübt hatte. Vier Tage lang waren alle Blicke auf ihn gerichtet, jede Regung wurde notiert.

Dass ihm dies nun erspart blieb, erreichte Verteidigerin Renate Senn mit einer banalen Begründung. Auf ihren Klienten sei es heute nicht angekommen, sagte sie. Rechtsfragen und Gutachter seien im Zentrum gestanden, er selber hätte dazu gar nichts beitragen können. Das Urteil werde er über die Medien erfahren. Sie sagte: «Dass mein Klient nicht da ist, dient auch einem schlanken und kostengünstigen Verfahrensablauf.»

Am frühen Morgen vor dem Aargauer Obergericht in Aarau – Staatsanwältin Barbara Loppacher trifft ein:

Staatsanwältin Barbara Loppacher sah das anders: «Es ist rätselhaft, was hier die wichtigen Gründe sein sollen. Das entspricht nicht der Strafprozessordnung.» Sie konnte den mutmasslichen Verstoss aber locker nehmen.

Denn sie hatte nicht um eine zweite Verhandlung gebeten: «Ich wäre mit dem Urteil zufrieden gewesen, es war ein gutes Urteil.» Doch nun kam es für sie noch besser. Das Gericht änderte es in einem Punkt und erfüllte damit eine ihrer Forderungen: Es hob die ambulante Massnahme auf, die Psychotherapie im Gefängnis. Die Voraussetzungen dafür seien nicht erfüllt, weil die Therapie das Rückfallrisiko nicht senken würde.

Verteidigerin Renate Senn hatte gepokert und verloren. Nur weil sie Berufung eingelegt hatte, kam es zur Verhandlung vor Obergericht. Mit ihrem einzigen Antrag, die ordentliche Verwahrung aufzuheben, hatte sie keine Chance. Weil das Gericht auf einen Antrag der Anschlussberufung der Staatsanwältin einging, endete die Verteidigungsstrategie mit einem Eigentor. Vierfachmörder Thomas N. verlor jene Therapie, die er sich gemäss seiner Verteidigerin gewünscht hätte.

Richter Six denkt um

Die Voraussetzungen für eine lebenslängliche Verwahrung, welche die Staatsanwältin zudem verlangt hatte, sah das Obergericht ebenfalls als nicht erfüllt an. Richter Jann Six erklärte: «Eine lebenslängliche Verwahrung ist nur dann möglich, wenn der Täter auf Lebzeiten nicht therapierbar ist.»

Dies habe das Bundesgericht mehrmals bestätigt. Six weiss das aus eigener Erfahrung: 2012 hatte er für Aufsehen gesorgt, als er im Fall Lucie die schärfste Massnahme des Schweizer Strafrechts für den Mörder des Au-pair-Mädchens angeordnet hatte. 2013 hob das Bundesgericht den Entscheid auf.

Die Reaktionen zum Urteil des Aargauer Obergerichts:

Markus Leimbacher, Anwalt der Angehörigen «Die Verhandlung vor Obergericht ist so abgelaufen, wie ich es erwartet habe: wenig spektakulär und technisch. Es hat keine Neuigkeiten gegeben. Ohne die vorgängigen Äusserungen von Psychiater Frank Urbaniok, der die Therapierbarkeit von Thomas N. infrage stellte, wäre es langweilig gewesen. Das Urteil ist meinen Erwartungen entsprechend ausgefallen. Thomas N. hat verloren. Er hat Berufung eingelegt und nun ein schlechteres Urteil als vorher bekommen. Für die Angehörigen der Opfer wäre es nun wichtig, dass das Urteil so bleibt und es keine Ehrenrunde über das Bundesgericht gibt. Ihnen war wichtig, dass Thomas N. verwahrt wird. Ohne Verwahrung wären sie nicht zufrieden gewesen.»
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Natalie Rickli, SVP-Nationalrätin (ZH) «Ich bin froh, dass das Obergericht die ordentliche Verwahrung bestätigt hat. Es wurde das Maximum herausgeholt. Die Hürden für eine lebenslängliche Verwahrung sind wegen des Gesetzes und des Bundesgerichts leider zu hoch. Doch auch die lebenslange Freiheitsstrafe ist ein Etikettenschwindel, da eine bedingte Entlassung nach 15 Jahren möglich ist, was dazu führt, dass die Gerichte zusätzlich die Verwahrung anordnen. Deshalb verlange ich zusammen mit FDP-Ständerat Andrea Caroni vom Bundesrat einen Bericht, wie das System verbessert werden könnte, um bei besonders schweren Straftaten eine bedingte Entlassung für einen längeren Zeitraum oder ganz auszuschliessen.»
Matthias Fricker, Anwalt des Lucie-Mörders «Das Urteil entspricht in etwa dem, was man erwarten konnte. Im Vorfeld zur Verhandlung war ich gespannt darauf, wie sich das Obergericht zur ambulanten Massnahme äussert, die das Bezirksgericht angeordnet hatte. Es stellte sich die Frage, ob eine solche Massnahme neben einer Verwahrung überhaupt zulässig ist. Es ist ja gerade Bedingung für die Anordnung einer Verwahrung, dass eine Massnahme keinen Erfolg verspricht. Dieser Meinung ist auch das Obergericht, das die Therapie aufgehoben hat. Für den Beschuldigten ist dies sicherlich keine gute Nachricht. Es bleibt ihm nun lediglich die psychiatrische ‹Grundversorgung›, wie sie allen Personen im Strafvollzug zusteht.»
Muriel Trummer, Juristin Amnesty International «Das Urteil zeigt die grundlegende Problematik der Verwahrungsinitiative. Für Psychiaterinnen ist es kaum je möglich, eine Untherapierbarkeit vorherzusagen. Deshalb wird die lebenslange Verwahrung wohl nie verhängt werden. Selbst bei einem solch schrecklichen Verbrechen muss die Möglichkeit einer Überprüfung der Gefährlichkeit eines Täters garantiert bleiben. Dies ist mit der ordentlichen Verwahrung nach Ende der verbüssten Freiheitsstrafe gewährleistet. Das Urteil berücksichtigt die absolut legitimen Ansprüche der Hinterbliebenen und der Gesellschaft nach strenger Bestrafung und nach Schutz vor weiteren Taten, ohne jedoch internationale Menschenrechtsgarantien zu verletzen.»
Ruedi Hediger, Gemeindeammann Rupperswil «Ich bin froh, dass das Obergericht die ordentliche Verwahrung von Thomas N. bestätigt hat und die Therapie aufgehoben hat. Auffallend für mich war, dass die Verhandlung vor Ober-gericht nicht mehr die gleiche Brisanz hatte wie jene vor dem Bezirksgericht Lenzburg im März. Diese sorgte in unserem Dorf für Unruhe – das war dieses Mal nicht der Fall. Aber das liegt sicher daran, dass es nur noch um juristische Fragen ging und auch der Täter nicht mehr befragt wurde. Ich rechne damit, dass Thomas N. das Urteil beziehungsweise die Verwahrung nicht akzeptieren wird und sich als Nächstes auch noch das Bundesgericht mit dem Fall Rupperswil befassen muss.»
Marianne Heer, Lehrbeauftragte für Strafrecht «Ich finde es einen Unsinn, eine Verwahrung neben einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe auszusprechen. Zuerst wird die Freiheitsstrafe vollzogen, im Anschluss daran die Verwahrung. Solange der Täter gefährlich ist, wird er aber nicht aus der lebenslänglichen Freiheitsstrafe entlassen werden. Wenn man ihn irgendwann als nicht mehr gefährlich erachten sollte, dann würde er auch die Bedingungen für eine Verwahrung nicht mehr erfüllen. Deshalb braucht es sie nicht. Das ist eine symbolische Rechtsprechung. Aber das Bundesgericht unterstützt dieses Vorgehen und bestätigt es regelmässig, zuletzt am Mittwoch im Rahmen einer öffentlichen Urteilsberatung.»
Daniel Jositsch, Strafrechtsprofessor «Das Obergericht hat das richtige Urteil gefällt. Ich habe nie verstanden, warum die Staatsanwaltschaft in diesem Fall eine lebenslängliche Verwahrung beantragt hat. Kein Gutachter kann eine lebenslängliche Untherapierbarkeit prognostizieren. Ausserdem ist der Unterschied zwischen der ordentlichen und der lebenslänglichen Verwahrung sowieso nur theoretisch. Es ist so oder so unwahrscheinlich, dass Thomas N. je entlassen wird. Deshalb würde bereits eine lebenslängliche Freiheitsstrafe reichen. Auch diese wird nur bei günstiger Prognose aufgehoben und wäre die Prognose günstig, käme keine Verwahrung infrage. Aber das Bundesgericht heisst diese Praxis der Gerichte gut.»

Markus Leimbacher, Anwalt der Angehörigen «Die Verhandlung vor Obergericht ist so abgelaufen, wie ich es erwartet habe: wenig spektakulär und technisch. Es hat keine Neuigkeiten gegeben. Ohne die vorgängigen Äusserungen von Psychiater Frank Urbaniok, der die Therapierbarkeit von Thomas N. infrage stellte, wäre es langweilig gewesen. Das Urteil ist meinen Erwartungen entsprechend ausgefallen. Thomas N. hat verloren. Er hat Berufung eingelegt und nun ein schlechteres Urteil als vorher bekommen. Für die Angehörigen der Opfer wäre es nun wichtig, dass das Urteil so bleibt und es keine Ehrenrunde über das Bundesgericht gibt. Ihnen war wichtig, dass Thomas N. verwahrt wird. Ohne Verwahrung wären sie nicht zufrieden gewesen.»

Richter Six machte mit Thomas N. kurzen Prozess. Um 8 Uhr eröffnete er die Verhandlung. Um 11.45 verkündete er bereits das Urteil. Für die Beratung mit seinen zwei Kollegen reichte ihm eine halbe Stunde. Obwohl das Programm dicht war, kam in Aarau keine Spannung auf wie damals in Schafisheim. Als die Gutachter Schachtelsätze aneinanderreihten, fielen einige Zuschauer in einen Sekundenschlaf.

Beleidigte Gutachter

Für ein wenig Aufregung sorgte allerdings der zweite Abwesende an diesem Tag: Psychiater Frank Urbaniok. In einem Fachaufsatz und einem Interview mit dieser Zeitung hatte er die beiden Gutachten kritisiert. Man könne nicht sagen, Thomas N. sei therapierbar. Mit der Persönlichkeitsstörung und der Pädophilie lasse sich das Delikt nicht erklären.

Oberrichter Six sprach die beiden Gutachter Josef Sachs und Elmar Habermeyer auf die Kritik ihres Berufskollegen an. Sachs hielt fest, es sei ein Irrtum zu glauben, ein Delikt wie dieses sei auf eine Ursache zurückzuführen. Entscheide seien per se willkürlich und nicht vorhersehbar: «Wir wissen zurzeit nicht, was sich im Kopf von Thomas N. abgespielt hat.» Möglicherweise wisse er es nicht einmal selber.

Elmar Habermeyer sagte, er habe über 30 Bundesordner mit Akten studiert. Ausserdem habe er 13 Stunden mit Thomas N. verbracht. Aus diesen Informationen habe er sein 240-seitiges Gutachten verfasst: «Ich finde es ausgesprochen schwierig, wenn dann von aussen die Gutachten bewertet werden.» Das führe seine ganze Arbeit ad absurdum. «Wenn es wirklich so einfach wäre, bräuchte es mich als Gutachter ja nicht.»

Verteidigerin Senn kritisierte, dass Urbaniok seinen Fachaufsatz der Staatsanwältin geschickt hatte. Das sei «eine Beeinflussung sondergleichen», die nichts «mit einem fairen Prozess» zu tun habe.

Staatsanwältin Loppacher lobte Urbanioks Initiative. Er sei ein «ausgewiesener Experte». Für sie ist die grösste Arbeit im Fall Rupperswil nun erledigt. Nach einem Interviewmarathon konnte sie gestern aufatmen. Seit 2015 habe sie Weihnachten immer mit diesem Fall im Hinterkopf verbracht. «Das werden jetzt die ersten Weihnachten sein, die ich geniessen kann.»