Zofingen
Kamin zwischen Bahngeleisen wurde spektakulär gesprengt

Sie hatten nur vier Minuten Zeit, den 25 Meter hohen Kamin gleich bei den Geleisen zu sprengen: Trotzdem erledigten die Sprengexperten ihre Aufgabe in Zofingen ganz ohne Zwischenfall.

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Zehn Gramm hochexplosiver Sprengstoff pro ein Meter Kamin: Mit dieser Taktik wurde am Donnerstagmorgen ein Kamin in Zofingen gesprengt, der gleich neben den Bahngleisen stand.

Um 6:52 Uhr gab der Erlinsbacher Sprengmeister Walter Weber den Befehl zur Sprengung, nachdem eine S-Bahn durchgefahren ist. Dank 250 Gramm Sprengstoff knickte der 25 Meter hohe Kamin wie ein Zündholz um.

Die vielen Züge, die auf den Zofinger Gleisen verkehren, machten die Sprengung besonders heikel, wie Weber gegenüber dem Regionalsender «TeleM1» erklärte: Gerade mal vier Minuten Zeit hatte das Sprengteam bis zur Durchfahrt des nächsten Zuges.

Zum Glück fiel der Kamin so um, wie man es geplant hatte: Nichts fiel auf die Gleise. Dafür brauchte es im Vorfeld aufwendige Berechnungen.