Fricktal

Jetzt kämpft Veganerin Nancy Holten für einen Zirkus ohne Tiere

Keine Tiere mehr im Zirkus!

Keine Tiere mehr im Zirkus!

Nach Kuhglocken sagt die umtriebige Tierschützerin Nancy Holten nun dem Zirkus den Kampf an. Eine Demo ist beim Circus Nock geplant. Was meint dessen Direktorin dazu?

Nancy Holten scheut keinen Konflikt. Erst kämpft sie gegen Kirchenglocken, daraufhin macht sie einen Kuhglocken-Aufstand. Jetzt sagt die Veganerin und selbsternannte Tierschützerin dem Zirkus den Kampf an: Sie will die Tiere in der Manege verbieten.

Bastelstunde bei Nancy Holten in Gipf-Oberfrick. Aus Pizzaschachteln kreiert sie Transparente für ihre persönliche Demonstration – ihre Message: Ein Zirkus soll nicht mit Tieren arbeiten dürfen. Nachdem sie bereits erfolglos gegen Kirchenglocken und Kuhglocken kämpfte, will sie nun die Tiere aus der Manege verbannen.

Im Visier hat Nancy Holten den ältesten Schweizer Zirkus – den Aargauer Circus Nock. Dieser feiert am Samstag in Frick die Premiere seines neuen Programms – und da will Holten die Zirkusgäste sensibilisieren: «Die Transparente werde ich den Passanten zeigen, die vor der Aufführung vorbeilaufen», sagt die Veganerin und selbsternannte Tierschützerin gegenüber Tele M1.

Und was sagt Zirkusdirektorin Franziska Nock dazu? Sie schmunzelt. Ihre Tiere hätten ein erfülltes Leben. «Und ein Zirkus ganz ohne Tiere entspricht nicht einem traditionellen Zirkus. Gerade Kinder möchten doch Tiere sehen», so Nock gegenüber Tele M1.

Für Nancy Holten zählt die Tradition nicht. Sie finde es pervers, dass Tiere zur Unterhaltung der Menschen Kunststücke aufführen müssten. «Ich habe eine Art Vision: Dass Tiere auf dieser Welt wieder frei leben dürfen – weder gegessen werden noch für Lederartikel herhalten müssen», so die umtriebige Tierschützerin.

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