Hitzesommer
Fischsterben - Kanton prüft Fangverbot für Äschen

Die Kantone Schaffhausen, Zürich und Thurgau verhängten nach dem grossen Fischstereben im August ein Fangverbot für Äschen und Forellen im Rhein. Auch der Kanton Aargau prüft Massnahmen.

Merken
Drucken
Teilen
Die Lage für die schönen Äschen ist dramatisch: Wird das Wasser noch wärmer, sterben sie als Erste.Paul Colley/Alamy

Die Lage für die schönen Äschen ist dramatisch: Wird das Wasser noch wärmer, sterben sie als Erste.Paul Colley/Alamy

Alamy Stock Photo

Der Kanton Aargau prüft zurzeit ein Fangverbot für Äschen. Dies bestätigt Thomas Stucki, Leiter der Jagd- und Fischereiverwaltung, gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn. Die hohen Wassertemperaturen in den vergangenen Monaten hätten der Äsche zugesetzt und die Behörden würden in den nächsten Wochen über ein mögliches Verbot befinden.

Grosses Fischsterben im Rhein

Rund drei Tonnen Äschen und Forellen verendeten im August im Rhein. Grund dafür sind die hohen Wassertemperaturen: Diese stiegen im vergangenen Monat auf über 27 Grad und kühlten kaum ab. Die Kantone Zürich, Schaffhausen und Thurgau sehen dringenden Handlungsbedarf und haben Ende August auf Anraten der Fischereibehörden ein Fangverbot für Äsche und Forelle verhängt, das vom 1.Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 gilt. So soll ermöglicht werden, dass sich der Fischbestand bestmöglich erholen kann. (az/sda)