2. Etappe

Ausgerechnet «Mister Leserwandern» verirrt sich im Nirgendwo

Bei der zweiten Etappe von Solothurn nach Kyburg-Buchegg kam es zu Beginn zu einer Leserwandern-Premiere. Und ein Landwirt verabschiedete sich mit gutem Grund nach der ersten Hälfte.

Das gab es noch nie beim Leserwandern: Bevor sich die 81 Wanderer auf den Weg zum Schloss Buchegg machten, versammelten sie sich in der Kirche Lüsslingen. Hier wurden sie von Wanderleiter Bernhard von Allmen begrüsst, erfuhren von Kirchgemeindepräsidentin Irene Isch Wissenswertes über die Kirche – und Pfarrerin Tabea Glauser erteilte einen Wandersegen. Da konnte nichts mehr schiefgehen!

Beim Wandern gilt die eiserne Regel: Niemand überholt den Wanderleiter. So ist sichergestellt, dass sich niemand verläuft – sollte man meinen. Doch ausgerechnet «Mister Leserwandern» Sven Altermatt war derart tief ins Gespräch mit Kantonsredaktorin Elisabeth Seifert vertieft, dass sich die beiden plötzlich völlig alleine im Nirgendwo wiederfanden. Zum Glück gibts moderne Technik und den stv. Chefredaktor Urs Mathys, und so wurden die beiden in etlichen Handy-Anrufen ans Ziel gelotst.

Die erste Frau in der Solothurner Regierung, Cornelia Füeg, ritt am letzten Tag ihrer Amtszeit auf ihrem Pferd heim nach Wisen. Bei der Leserwanderung vom Dienstag durch den schönen Bucheggberg zeigte sich FDP-Kantonsrätin Anita Panzer (Feldbrunnen-St.Niklaus) auffällig vertraut mit den mittrottenden Lamas. Ob sich die von der Amteipartei nominierte Panzer wohl überlegt, auf dem Rücken eines Lamas in die Regierung einzureiten?

Erfrischung darf immer sein: Bei der Mittagspause offerierte das Team von «Pro Buechibärg» Kirschen von einem lokalen Hof. Lecker!

Er werde sich dann auf halber Strecke wieder absetzen, entschuldigte sich Markus Dietschi bereits beim Start bei der Wanderleitung. Nicht, dass der BDP-Kantonalpräsident und Kantonsrat nicht die ganze Wanderroute hätte durchstehen können. Der Abgang von Landwirt Dietschi hatte einen durchaus nachvollziehbaren Grund: «Wir sind mitten beim Heuen – die Wetterprognosen sind plötzlich wieder schlechter, wir müssen Gas geben vor dem nächsten Regen.» (chd/ums./sva)

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