Dritte Aktion

Ablenkung am Steuer: Aargauer Kantonspolizei büsst 240 Lenker und Mitfahrer

Über 100 Lenker der 413 kontrollierten Fahrzeuge verwendeten das Telefon während der Fahrt. (Symbolbild)

Über 100 Lenker der 413 kontrollierten Fahrzeuge verwendeten das Telefon während der Fahrt. (Symbolbild)

«Hände weg von Handy, Navi und Co»: Unter diesem Motto führte die Kantonspolizei während einer Woche eine Schwerpunktaktion gegen Ablenkung am Steuer durch. Über 400 Fahrzeuge haben die Beamten kontrolliert.

Letzte Woche führten die Einsatzkräfte der mobilen Polizei im Aargau eine Schwerpunktaktion gegen Ablenkung am Steuer durch. Dabei kontrollierten sie möglichst viele Fahrer nach Zeichen von Zerstreutheit am Steuer, wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Resultate der Kontrolle ergaben eine hohe Anzahl Ordnungsbussen: In fünf Tagen kontrollierten die Polizisten 413 Fahrzeuge, verzeigten 18 Lenker und verteilten 242 Ordnungsbussen. Bei über 100 dieser Bussen handelte es sich um Fahrer, die ihr Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung verwendeten. Mehr als 100 Lenker oder Insassen trugen den Sicherheitsgurt nicht.

Zudem wurden 90 Atemlufttests durchgeführt, welche alle negativ ausfielen. 3 Fahrer dürften unter Einfluss von Drogen gestanden haben.

«Es besteht Handlungsbedarf»

Es handelt sich um die dritte Aktion dieser Art seit Anfang Jahr. Die Polizei hat sich zum Ziel gesetzt, stärker gegen das Problem der Ablenkung am Steuer vorzugehen.

Bei der ersten Aktion im März wurden 50 Anzeigen und 200 Ordnungsbussen erteilt. Kurz danach erklärte sich Mediensprecher Roland Pfister erschreckt von diesem Resultat.

Die Aktion wurde im Mai erneut durchgeführt. Dabei kam es zu 27 Anzeigen und 226 Bussen, was die Polizei in ihrer Gewissheit bekräftigte, dass Handlungsbedarf weiterhin bestehe. 

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