Auszeichnung

Aargauer Kunsthaus und Manor zeichnen Marta Riniker-Radich aus

Im Aargauer Kunsthaus

Im Aargauer Kunsthaus

Der Manor Kunstpreis Aarau 2016 geht an Marta Riniker-Radich, die in Genf lebt und arbeitet. Diese Auszeichnung ermöglicht der Künstlerin eine Einzelausstellung im Aargauer Kunsthaus im nächsten Jahr.

Marta Riniker-Radich (1982) setze sich seit mehreren Jahren insbesondere mit dem Medium der Zeichnung auseinander, schreibt das Aargauer Kunsthaus. Die Auszeichnung ermöglicht der Künstlerin eine Einzelausstellung im Aargauer Kunsthaus vom 30. April bis am 31. Juli 2016. Alle zwei Jahre verleiht die Warenhauskette Manor zusammen mit Museen einen Förderpreis, um junge, noch wenig bekannte Kunstschaffende aus der Schweiz zu fördern.

«Mit leuchtenden Bunt- und mit Bleistiften schafft sie surrealistisch anmutende Werke von grosser Strahlkraft und formaler Dichte», begründet das Aargauer Kunsthaus den Entscheid. In jüngst entstandenen Arbeiten würden Fragen rund um die Wahrnehmung und das Kreieren von Raum in den Vordergrund treten. «Hierfür löst sich Marta Riniker-Radich vom intimen Format ihrer Zeichnungen und experimentiert in der Dreidimensionalität.»

Standardisierte Bühnenelemente aus dem Theater würden beispielsweise auf deren Farben, Massstäbe und Materialien erprobt und zu ortsspezifischen Ensembles zusammengefügt werden. «Zu der Auseinandersetzung mit Raum tritt neu auch die Beschäftigung mit Fotografie und deren Verflechtung mit fiktionalen Texten. Es entstehen Arbeiten, in denen sich Bild und Text ergänzen wie auch gegenseitig bedingen.»

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