Gipf-Oberfrick

Zwei Nussbäume für die Neugeborenen – wegen Corona fand Einweihung später statt

Die Namen der Neugeborenen wurden angebracht.

Die Namen der Neugeborenen wurden angebracht.

Der Natur- und Vogelschutzverein Gipf-Oberfrick setzte seine Tradition – wegen Corona etwas verspätet – fort.

Mit einigen Monaten Verspätung konnte der Anlass doch noch nachgeholt werden: Nachdem das traditionelle Setzen der «Jahrgangsbäumli» im März wegen der Coronapandemie und der daraus resultierenden Re­striktionen abgesagt werden musste, konnte nun immerhin die Einweihung durchgeführt werden. Das schreibt der Natur- und Vogelschutzverein Gipf-Oberfrick in einer Mitteilung.

Normalerweise findet die Pflanzung im Beisein und mit Mithilfe der Familien mit Neugeborenen statt. Das war dieses Jahr allerdings nicht möglich. Die Bäume waren im März stattdessen von fünf Mitgliedern des Vereins gepflanzt worden. Die Namen der im Jahr 2019 geborenen Kinder wurden von deren Eltern oder Geschwistern nun auf Holzschindeln gemalt. Diese verzieren die Pfosten der zwei gepflanzten Nussbäume auf dem Spielplatz Oberebnet.

Das Baumpflanzen hat Tradition

In Gipf-Oberfrick ist es Tradition, dass der Natur- und Vogelschutzverein für die im vergangenen Jahr in der Gemeinde geborenen Kinder einen oder mehrere Bäume pflanzt. Seit rund 30 Jahren kommen die Familien mit ihren Babys im Frühling zusammen und schaffen so etwas Nützliches für die Natur. «Die Bäume wachsen so mit den Kindern und die Früchte dürfen gerne von den Kindern des jeweiligen Jahrgangs geerntet werden», heisst es beim Verein. In der Vergangenheit wurden so etwa Kirsch- oder Apfelbäume gepflanzt. Die Kinder mit Jahrgang 2019 dürfen sich dereinst auf Nüsse freuen.

Nach getaner Arbeit genossen die Familien das vom Natur- und Vogelschutzverein offerierte Kuchenbuffet. Besonders der eigene «Chriesisaft» des Vereins kam dabei gut an. Er kann weiterhin direkt ab Haus (Im Hof 14, Gipf-Oberfrick) gekauft werden. 

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