Rheinfelden

Vereine schätzen die Rheinfelder Kunsteisbahn

Der Präsident des EHC Rheinfelden, Stephan Marugg, und die Präsidentin vom Eislaufclub, Gabi Ludwig, verkünden Positives. Fotos: ach

Der Präsident des EHC Rheinfelden, Stephan Marugg, und die Präsidentin vom Eislaufclub, Gabi Ludwig, verkünden Positives. Fotos: ach

Stephan Marugg und Gabi Ludwig sehen die Rheinfelder «Kunschti» als sportliche Bereicherung.

Die KuBa Freizeitcenter AG bietet gegen Ende der Saison ein «Behördentreffen» an, um einerseits den am Unternehmen beteiligten Gemeinden einen Dank abzustatten, andererseits die aktuelle Betriebslage zu erläutern. Präsident Urs Hohler gilt es seit Jahren als besonderes Anliegen, dass die «Hauptvereine» als Nutzer der Anlage ihre Positionen darstellen und über Aktivitäten berichten können.

Am Anfang der Begegnungen stand ein Eishockeyspiel, das Teams aus beiden Rheinfelden bestritten und das diesmal von der Schweizer Crew mit 3:2 gewonnen wurde. Im Rahmen von einem Käsefondue-Plausch im KuBa-Restaurant signalisierten der Präsident des EHC Rheinfelden, Stephan Marugg, und die Präsidentin vom Eislaufclub, Gabi Ludwig, grosse Zufriedenheit und Freude mit den Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten auf der «Kunschti», wie die Anlagen im Volksmund liebevoll bezeichnet werden.

Dass der Eislaufclub mit rund 200 Mitgliedern «hervorragende Jugendarbeit» leisten kann, bestätigte dessen Präsidentin Gabi Ludwig. In Reimen trug sie ihren Jahresbericht vor und sprach von etwa 100 Jugendlichen, die regelmässig betreut würden. Ziel sei es, die Förderung des Eislauf-Nachwuchses angesichts einer «tollen Anlage» voranzutreiben und Interesse an der Kunst des Eislaufens zu wecken.

Engagement gefordert

Auch der Präsident des Eishockeyclubs (EHC) fand für die KuBa nur lobende Worte. Stephan Marugg skizzierte «spannende Spiele» und hielt es für notwendig, auch künftig die Zusammenarbeit mit Nachbarvereinen wie etwa Laufen, Sissach oder Basel zu fördern.

Als «grosses Ziel» nannte er, jungen Spielernachwuchs zu rekrutieren, «möglichst schon aus der ersten Primarschulklasse». Die Eishockeyschule funktioniere in Rheinfelden einwandfrei, attestierte er klar seinem Trainerpersonal und ergänzte: «Wir brauchen die Jungen, um die Mannschaften später verstärken zu können.» Aber der EHC-Chef deutete auch an, dass es immer schwieriger werde, private Sponsoren für diese Sportart zu finden.

Freiweg nannte er übrigens den Wunsch, dass sich Leute im Vorstand des Vereins mehr engagieren. «Derzeit sind wir noch auf der Suche nach einem Kassierer.» Stephan Marugg zeigte sich aber optimistisch, dass sich dieses Thema bewältigen lässt.

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