Umfrage
«Ich sehne mich danach, mal wieder an einem Fluss oder einem See zu grillieren»

Der aktuelle Winterwettereinbruch schlägt auch den meisten Fricktalern aufs Gemüt. Das zeigt eine Umfrage der AZ. Die einen dürsten danach, sich endlich der Gartenarbeit widmen zu können. Andere planen, der Tristesse mit einem Wochenendtrip ins hoffentlich sonnige Davos zu entfliehen.

Hans Christof Wagner
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Nadja Galbier, 36, aus Stein

Nadja Galbier.

Nadja Galbier.

Hans Christof Wagner

«Mich stört der Kälteeinbruch eigentlich nicht. Ich habe Hunde, mit denen ich bei jedem Wetter raus muss. Natürlich wären jetzt höhere Temperaturen angenehmer, aber ändern kann man das Wetter ja auch nicht. Und gross in die Ferien fahren ist ja aktuell auch eher schwierig. So machen wir eben das Beste draus. Und wer weiss, vielleicht fahren wir ja auch noch einmal mit unseren beiden Kindern in den Schnee.»

Stefanie Kohler, 37, aus Kaisten

Stefanie Kohler.

Stefanie Kohler.

Hans Christof Wagner

«Ich bin schon eher der Sommertyp, der es gerne warm hat. Höhere Temperaturen wären mir daher im Moment lieber. Man geht ja schon wegen Corona immer weniger raus und mit der aktuellen Kälte noch weniger. Normalerweise würde ich jetzt bereits zu Hause in meinem Garten arbeiten. Aber dieses Jahr warte ich noch damit. Mein Mann ist eher so der Kältetyp. Der hofft darauf, dass wir noch einmal Schnee bekommen.»

David Schmid, 26, aus Frick

David Schmid.

David Schmid.

Hans Christof Wagner

«Klar wäre es schön, wenn es wärmer würde und man könnte es geniessen, draussen zu sein. Ich sehne mich danach, mal wieder einen Ausflug an einen Fluss oder einen See zu unternehmen, dort zu grillieren. Im April habe ich eine Woche Ferien. Da würde ich gerne wegfahren. Aber bei dem aktuellen Wetter hat man gar nicht so viel Lust darauf, das zu planen. Da wäre man bei schönem Wetter viel motivierter. Gutes Wetter macht eben einfach gute Laune.»

Nidia Bonsignore, 30, aus Gipf-Oberfrick

Nidia Bonsignore.

Nidia Bonsignore.

Hans Christof Wagner

«Ich habe schon sehr auf Frühlingswetter gehofft, darauf, dass ich Winterschuhe und Winterjacke endlich einpacken kann. Wir hatten ja auch schon schöne und warme Tage, die bei mir Frühlingsgefühle ausgelöst haben. Kälte ist für mich weniger das Problem. Aber die Sonne muss scheinen und der Himmel blau sein. So wie jetzt, so grau und so dunkel, finde ich es am schlimmsten. Aber am Wochenende fahren wir nach Davos und dort soll das Wetter sonnig sein. Darauf freue ich mich total.»

Werner Rüegsegger, 81, aus Frick

Werner Rüegsegger.

Werner Rüegsegger.

Hans Christof Wagner

«Ich sehne mich danach, endlich wieder im Garten arbeiten zu können. Ich bin Hobbygärtner und ziehe meine Pflanzen selbst. Normalerweise habe ich jetzt meine Pflanztöpfe mit den Samen drin im Gewächshaus stehen. Aber im Moment ist es selbst darin zu kalt für sie. Jetzt stehen sie, sehr zum Leidwesen meiner Frau, auf der Fensterbank in der Stube. Das kühle Wetter wirft mich in der Gartenarbeit zurück. Aber der März hat immer Überraschungen dabei. Und lieber jetzt noch mal kalt, als wenn es dann im Mai frostig werden sollte.»

Neemias Ribeiro, 18, aus Zürich

Neemias Ribeiro.

Neemias Ribeiro.

Hans Christof Wagner

«Ohne Corona wäre ich jetzt in Italien in den Ferien. Aber jetzt bin ich zu Besuch im Fricktal. Ich bin Fussballtrainer. Aber bei den tiefen Temperaturen leidet auch das Training. Mir persönlich macht das aktuelle Wetter nicht allzu viel aus. Ich bin gerne draussen, ob bei Sonne oder bei Regen. Man muss zufrieden sein mit dem, was Gott einem schenkt. Beruflich bin ich in der Gastronomie tätig. Wenn es so kalt bleibt, wird es mit der Öffnung der Restaurantterrassen ab dem 22. März wohl nicht klappen.»