Gipf-Oberfrick

Tödliche Messerstecherei: Verdächtiger Eritreer war der Polizei bekannt

Tötungsdelikt in Gipf-Oberfrick: 46-jähriger Eritreer erstochen

Mordfall in Gipf-Oberfrick: 46-jähriger Eritreer erstochen (12. April)

Der Leichnam wurde am Tag nach der Tat gegen halb acht Uhr gefunden. Verdächtigt wird der 26-jähriger Mitbewohner des Opfers. Die Männer fielen im Dorf als ruhige Personen auf.

Der 26-jährige Eritreer, der am Mittwochabend in Gipf-Oberfrick mutmasslich seinen 46-jährigen Landsmann und Mitbewohner mit einem Messer getötet hat, war der Polizei bereits vor der Tat bekannt. Dies sagte Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft am Freitag auf Anfrage der AZ. Gegen den Beschuldigten laufe ein Verfahren «wegen Gewalt und Drohung zum Nachteil des Sozialdienstes», so Strebel.

Nähere Informationen zu den weiteren Tatumständen wie Motiv und Tatwaffe sowie zu den Aussagen des Beschuldigten konnte Strebel «aus ermittlungstaktischen Gründen» noch nicht geben. Es würden noch weitere Ermittlungen getätigt und verschiedene Personen einvernommen. Die Staatsanwaltschaft rechne damit, dass der Entscheid über den Antrag auf Untersuchungshaft des Zwangsmassnahmengerichts zu Beginn der kommenden Woche vorliege. (mf)

Die Ermittler bei der Arbeit

Die Ermittler bei der Arbeit (11. April 2018)

In einer Flüchtlingsunterkunft in Gipf-Oberfrick ist eine Leiche gefunden worden.

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